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Seelenbild von meinem „Rechti“

In der ersten Sitzung bei meinem neuen Physiotherapeuten, empfahl mir dieser, meinen Fuß einmal in jedem Monat, so wie ich ihn FÜHLE, zu MALEN: also ein Seelenbild von meinem Fuß zu erstellen. Ich fand diese Anregung prima, sehr besonders…
Gerade das von einem Physiotherapeuten zu hören, der ja eigentlich sich meist nur um Körperliches kümmert, gab mir Vertrauen, dass ich hier vielleicht gut aufgehoben sein könnte .
Er meinte etwas verlegen, dass ich das vielleicht seltsam fände, was natürlich überhaupt nicht der Fall war. Ich zeichne ja gern Bilder, die manchmal abstrakt, oft auch in kleinen einfachen Gestalten, ausdrücken, was ich empfinde.
Hier also das Bild von meinen Fuß, so wie er sich derzeit anfühlt…


Die freundliche Hand im Bild ist erstmal meine Hand und beinhaltet zusätzlich die Hoffnung und Vision, dass sich mein „Rechti“ in der Hand des neuen Therapeuten auch behutsam berührt und gut aufgehoben fühlen möge.
Er meinte, es würde sicher interessant für mich sein, die monatlichen Veränderungen der Bilder zu beobachten, worauf ich schon gespannt bin…

Beim Malen vertiefte sich das liebevolle Gefühl, das ich zu meinem „Rechti“ habe – und deshalb wollte ich die Anregung hier mit euch teilen,  Seelenbilder von unseren Körperteilen zu gestalten – einfach weil es gut tut…

Eine frohe Zeit voll Wohlbefinden und inneren Frieden mit allem, was sich vielleicht gerade auch nicht so rund und leicht anfühlt, wünscht euch
eure Marina

Vom weichen Umgang mit Angst …

Immer wieder mal lese ich irgendwo davon, Ängste zu bekämpfen.
Ich habe für mich erkannt, dass es mir nicht gut tut, meine Ängste zu bekämpfen.
Ich gehe mehr und mehr den Weg, sie zuzulassen, da sein zu lassen, wahrzunehmen, wo sie in meinem Körper etwas „machen“, wie sich das anfühlt und dort meinen Atem hinzuschicken oder/und meine Hand aufzulegen.

Dabei flüstere ich diesen kleinen Angstwesen behutsam in mir zu:
„Ja, ist okay… ich bin da… ich spüre dich… du darfst alles fühlen…“
Und ähnliches, was sich gut anfühlt.

Oft wird es nach und nach dabei ruhiger in mir und ein Gefühl von Entspannung, ja manchmal sogar Frieden entsteht, der unabhängig von der ungelösten Thematik dann einfach da ist für eine gewisse Zeit.

Und ab und zu findet auch ein anstehender Entscheidungsimpuls oder ein Erkennen eines Zusammenhangs mitten in diesem ruhigen, weichen Gefühl zu mir. Mal ja – mal nein – das kann ich nicht „machen“.
Ich nenne es GNADE, wenn DAS geschieht…

Gerade, wenn es um Entscheidungsfindungen geht, ist es manchmal schwer, die Ungewissheit auszuhalten, bis alles klar ist.

Was mir gut tut dabei:
Inzwischen habe ich oft so eine innere Haltung von Neugier, von neugierigem Beobachten, wann und wie „ES“ sich in mir entscheidet. Das tut mir besser als mir Druck zu machen, mich entscheiden zu müssen. Wenn die Zeit reif ist, entscheidet „ES“ sich in mir und ich nehme das als deutlichen Gefühlsimpuls wahr.

Nur das Abwarten bis dieser da ist, ist manchmal nicht leicht.
Möge die Zeit, bis wir unsere Entscheidungen in uns wahrnehmen, immer leichter auszuhalten sein! Ich bin überzeugt: Wir können keine „falschen“ Entscheidungen treffen. Es sind nur die Entscheidungen verfügbar, die in unserem Lebensweg liegen…

Vertrauen in DAS, was IN uns geschieht, wünscht dir, mir und uns allen
von Herzen
eure Marina

Übrigens: In dem Buch (das ich zusammen mit meinem Mann Rolf schrieb)   „Wenn Angst und Liebe sich umarmen“
wird dieser sanfte, annehmende Umgang mit Angst in Form eines Märchens thematisiert

******************

Weitere Impulse gibt es u.a. auch in den täglichen Kraftgedanken
auf meiner Webseite www.marina-kaiser.de . :-)
Dort kannst du Engelkarten ziehen , ins Gute-Nacht-Stübchen gehen , und findest meine aktuellen Angebote, Botschaften von Christus, Engeln, Maria, Geschichten, Gedichte, Meditationen und mehr.

♥ Ausrichtung im August: BEHUTSAMKEIT !!! ♥

© ♥ MarIna Kaiser ♥

Lieber Gast am Bildschirm,
ich wünsche dir einen liebevollen heiteren August, in dem du die Behutsamkeit auf wunderschöne Weise erfahren mögest. Vor allem bitte ich dich sei sanft und behutsam mit dir selbst und deinem inneren Kind! Wenn wir das alle zu uns selbst sind, dann wird die Welt auch für jeden anderen ein wundervoller Ort!

Dass wir alle mit allem, was uns begegnet in der inneren und äußeren Welt,  behutsam und annehmend umgehen mögen, wünscht dir und uns allen von Herzen Marina

Engel der BehutsamkeitUnd dabei kann vielleicht auch noch unterstützen: eine Botschaft vom Engel des Monats, dem Engel der Behutsamkeit. 

Übrigens: auch im August gibt es auf meiner Webseite wieder die
31 Tages-Impulse

…und wenn du Lust hast, mit dem großen Botschafter-Freund des Lebens (auch genannt „ZU-FALL“) zu spielen, dann schau doch  in´s –> Zufalls-Spielzimmer.

HIer warten verschiedene von mir gestaltete Kartenstapel zum Online-ziehen auf dich.

Unter anderem auch die  Antworten aus der Quelle des Lichts

Ganz ~ ♥ ~ lich grüßt dich und euch alle  MarINa

Weitere Impulse gibt es u.a. auch in den täglichen Kraftgedanken
auf meiner Webseite www.marina-kaiser.de :-)
Dort kannst du verschiedene Karten ziehen wie z.B Engelkarten , Grußkarten versenden, ins Gute-Nacht-Stübchen gehen , und findest meine aktuellen Angebote, Botschaften von Christus, Engeln, aufgestiegenen Meistern,
Geschichten, Gedichte, Meditationen und mehr.

Mit Oma Stern auf Seelenreise (5)

 Der zauberhaft schöne Seelenstern

Kind im SchoßIn dem wunderbaren Himmelsstübchen der inneren Welt hält GOTT die junge Frau Sabina und das kleine Mädchen, das schon so lange ein Teil von ihr ist, lange in seinen liebenden Armen…

Und Oma Stern, die die junge Frau in ihren Gefühls-Erfahrungen der inneren Welt begleitet, lässt Sabina diese wertvolle Erfahrung der Geborgenheit ganz lange auskosten, lädt sie ein, Liebe einzuatmen und sich im ganzen Körper ausbreiten zu lassen…

Dann kommt die Einladung zu Sabina: „Gib deinem kleinen Mädchen doch einen Namen und erkläre ihr, dass sie nun keine Verantwortung mehr für dich übernehmen muss, dass Ihr beide einen großen Freund und weisen Berater habt, den ihr alles fragen könnt, und dass sie nicht mehr vernünftig und einschränkend sein muss!“

Sabina lächelt: „Bienchen soll sie heißen! Mein Bienchen, du Liebes, du kannst diese alte Pflicht des Kritisierens und Aufpassens jetzt loslassen. Du darfst spielen und musst auch gar nicht fleißig sein wie ein Bienchen. Du kannst etwas ganz Neues lernen: nämlich einfach zu sein, wie du bist. Ich hab dich lieb!
Ach – fühlt sich das gut an… „
Nach einem Weilchen wohliger Stille nimmt GOTT den prächtigenStern1.--- Licht-Stern, der ihren Seelenstern darstellt und noch immer unberührt auf dem Tischchen vor ihnen liegt, in die Hand.
„Dieser Stern ist dein persönlicher Seelenstern. Ich habe in meinem göttlichen Schrank für jeden Menschen einen ganz einzigartigen Stern, der den ganzen Lebensweg unsichtbar mir ihm geht und über ihm schwebt, um ihm den Weg auf Erden zu weisen: Deinen Stern gebe ich nun dir in die Hand, meine geliebte Sabine!“

„Nein!“ schreit das kleine Bienchen erschrocken. „Nein, nimm ihn nicht!“
Unsicher schaut Sabine ihr inneres Kind an. Sie weiß, warum sie den zauberhaft schönen Stern nicht annehmen soll…
„Wenn ich den jetzt annehme, ist hier alles erledigt und kein Grund mehr da, hier zu bleiben, wir wollen aber nicht wieder auf die Erde zurück!“
Zum ersten Mal ist Bienchen nicht vernünftig und stampft mit dem Fuß auf.

„Es ist so schön hier,“ flüstert Sabine, „bitte GOTT, sei meinem Bienchen und mir nicht böse… wir KÖNNEN den Stern nicht annehmen, denn wir wollen nicht wieder zurück auf die Erde. Wir wollen so gern hier bei DIR bleiben… Dort unten ist so vieles so schwer…“

„Wie könnte ich euch jemals böse sein, mein geliebtes Kind!“ Gott lächelte… „ICH BIN die Liebe, ich verstehe euch wie kein anderer… und ICH kenne auch eure Irrtümer und weiß um das, was ihr erlebt habt und was ihr noch nicht kennen gelernt habt. Deshalb verstehe ich euch wie kein anderer.
ICH lass euch Zeit, viel Zeit… hier habt ihr alle Zeit der Welt!
Denn wir sind hier in einem Raum hinter der Zeit, in dem sich die Zeit äußerst magisch verhält… „
Froh und erleichtert kuschelten Sabina und Bienchen sich wieder in die Arme ihres großen Freundes. Sie verstanden das nicht genau mit der Magie der Zeit… und sie mussten es auch nicht verstehen…
ER wußte es für sie – und das war genug… das war gut so…!

„Und ICH habe noch eine Überraschung für euch,“ schmunzelte der große gute himmlische Freund alias Oma Stern…

© ♥ MarIna Kaiser ♥

Übrigens: Bald gibt es eine Fortsetzung dieser Geschichte…

So hat es begonnen:
Mit Oma Stern auf Seelenreise (1)
Mit Oma Stern auf Seelenreise (2)

Mit Oma Stern auf Seelenreise (3)

Mit Oma Stern auf Seelenreise (4)

Dass auch du die Geschenke deines Lebens und dieses Tages annehmen kannst, wünscht dir mit lieben Grüßen MarIna

♥♥♥ Gern kannst du dich auch an mich wenden (030 – 721 89 38) , wenn du persönliche Unterstützung brauchst:
in Einzelsitzungen z.B. mit innerer Bilderarbeit, gestalttherapeutisch,
durch den Kontakt mit deinem inneren Kind, in systemischer Aufstellungsarbeit, Alles auch gern in Telefon-Beratung.

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Mit Oma Stern auf Seelenreise (4)

Lichtherz Liebe JetztMit Oma Stern das verletzte innere Kind entdecken

Ein wärmender Lichtschein dringt in  in das Zimmer, in dem Oma Stern ihre junge Freundin Sabina auf eine Seelenreise begeleitet in einen himmlischen Heilungsraum, in dem sie der personifizierten Liebe – ihrer ganz eingenen Vorstellung von GOTT, begegnet. Das Licht breitet sich aus in dem gemütlichen Zimmer, wo die beiden versunken in ihre inneren Bilder beieinander sitzen, und auch in dem märchenhaften Himmelsstübchen. Die junge Frau spricht zu GOTT, den sie sich als gütigen weisen alten Herrn vorstellt, von ihrem inneren Verbot, Gutes anzunehmen, von ihren so lange empfundenen Wertlosigkeits-Gefühlen, von ihrer Angst vor Strafe und von der Stimme, die ihr immer alles Schöne verbietet. Und noch vieles mehr… Schmerz im Herzen und LiebeAlles, was sie schon so lange bedrückt, bricht aus ihr heraus. So vieles darf endlich gesagt, gehört und gesehen werden – mit gütigen, verständnisvollen Augen angesehen:
So viel vermeintliche Schuld…
So viel scheinbares Versagen…

„So viele Menschen habe ich enttäuscht in meinem Leben, so wenig habe ich richtig gemacht…“ flüstert Sabina leise weinend…

Und während Oma Stern – so wie auch Gott in ihrer Vorstellung – ihre Hand hält, spürt sie, dass sie bei GOTT alles ausbreiten darf, dass alles willkommen ist, dass SEINE Hand ihr Mut macht, sich IHM ganz und gar anzuvertrauen. Und dass in SEINEM Licht nach und nach alles eine andere Bedeutung bekommt.

Schließlich fragt Oma Stern: „Wenn diese Stimme, die dich immer bremst und einschränkt, eine Gestalt hätte, wie würde sie aussehen? Wie alt wäre sie?“

das verletzte innere Kind„Es wäre ein Mädchen… so sechs Jahre alt… ein sehr vernünftiges, artiges, schmächtiges Kind, dunkel angezogen, das sich nicht zu lachen und zu spielen traut. Es ist wie ich mich als Kind gefühlt habe.“

„Ja,“ nickte Oma Stern, „Die Stimme ist deine verletztes inneres Kind. Wie wäre es, wenn du es in deine Arme nimmst?“
„O ja, das mache ich… Komm her, Kleine! Ich verstehe dich so gut. Komm in meine ArmE 329 TROST oe… Sie kommt und ich hebe sie auf meinen Schoß und halte sie ganz fest und zärtlich… Ach – und ich würde doch selbst auch so gern gehalten sein…“
„Ja, das kannst du. Du bist doch bei GOTT! ER öffnet seine Arme für dich und für die Kleine, die du hältst. Und ER nimmt euch beide auf seinen Schoß und hält euch ganz liebevoll fest.“
Tief atmet die junge Frau, während ihr die Tränen über die Wange laufen. Danach habe ich mich so lange gesehnt…“
Und wieder meint die Kleine:“Wir dürfen das doch nicht!“

„Doch!“ sagt Oma Stern stellvertretend für die Gestalt von GOTT.
„Doch, Ihr dürft das! Du liebes kleines Mädchen, du meinst es gut – du willst Sabina vor Strafe, Scham und Seelenschmerz bewahren, aber das tut euch beiden schon lange gar nicht mehr gut. Früher diente es eurem Schutz, immer gut aufzupassen. Doch schon lange braucht ihr das nicht mehr, denn ihr habt nichts mehr zu befürchten. Sabina ist groß und bestimmt selbst über ihr Leben. Diese vielen Einschränkungen tun sooo weh! Ihr habt ja dadurch gar keine Freude am Leben. Und ICH, dein großer Freund GOTT, will dass du dich am Leben erfreust. Die Stimme der Angst ist selten ein guter Ratgeber. Was meinst du, Sabina, wer ist weiser? Wessen Rat wiegt mehr? Wem willst du vertrauen? MIR, deinem großen Freund GOTT oder der Stimme des kleinen, zwar vernünftigen, aber so ängstlichen Mädchen?“

„Ich will DIR vertrauen,“ flüsterte Sabina. „Das fühlt sich gerade so gut an…“
© MarIna Kaiser

himmel-mit-wolken-2 Übrigens: Bald gibt es eine Fortsetzung dieser Geschichte…
So hat es begonnen:
Mit Oma Stern auf Seelenreise (1)
Mit Oma Stern auf Seelenreise (2)
Mit Oma Stern auf Seelenreise (3)

Dass auch du idein inneres Kind liebevoll in die Arme nehmen und ihm gestatten kannst, was immer dir gut tut, wünscht dir mit lieben Grüßen MarIna

♥♥♥ Gern unterstütze ich dich im Kontakt mit deinem inneren Kind und deiner weisen göttlichen inneren Stimme (030 – 721 89 38) , wenn du es möchtest
in Einzelsitzungen z.B. mit innerer Bilderarbeit, gestalttherapeutisch,
durch den Kontakt mit deinem inneren Kind, in systemischer Aufstellungsarbeit, Alles auch gern in Telefon-Beratung.

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Mit Oma Stern auf Seelenreise (3)

himmel-mit-wolken-2Mit Oma Stern im Raum der göttlichen Begegnung

„Stell dir ein leuchtendes, herrliches farbiges Wolkenfeld vor, durch das du gehst wie durch einen breiten Korridor bis du an einer wunderschönen Tür angelangt bist…“

Oma Stern hatte es sich mit ihrer jungen Freundin Sabina auf dem Sofa gemütlich gemacht, und führte sie sanft in ihre innere Welt, während beide aus dem Fenster in den Himmel schauten.

strahlendes Tor klein„Ich finde es angenehm in den Wolken… so leicht… so strahlend… und die Tür kann ich mir gut vorstellen, erzählte Sabina leise.“
„Dahinter ist ein wunderschönes Zimmer, der Raum deiner göttlichen Begegnung, dort wartet GOTT auf dich. Jetzt öffnet sich die Tür und du schaust hinein. Wie sieht das Zimmer aus?“
„Irgendwie hell… voller Licht und mit weißen Möbeln. GOTT sitzt als liebenswürdiger alter Mann in einen Sessel und steht jetzt auf, als ich das Zimmer betrete.“

„Ja,“ nickt Oma Stern, „ER heißt dich willkommen und führt dich zu einem Sessel, den er dicht an seinen stellt. Dann nimmt ER deine Hand und hält sie  in seiner. Wie fühlst du dich dabei?“
„Es ist, als würde ein warmer Strom durch meine Hand fließen… das tut gut. So ähnlich wie vorhin, als du meine Hand gehalten hast…“
„Ja… das ist schön… genieße das Fließen und lass es sich in dir ausbreiten.“
…    „Das tut so gut! Ach, das ist aber irgendwie nicht richtig. Da kommt eine Stimme aus meinem Inneren und sagt, ich darf mich nicht so wohl fühlen, das ist gefährlich. Ich könnte enttäuscht sein, wenn das Schöne wieder vorbei ist. Außerdem: Ich darf das nicht, ich bin das nicht wert!“

„Was sagt dein großer Freund GOTT dazu? Stell dir vor, du bist jetzt in seinem Sessel, du BIST GOTT und hörst das, was diese junge Frau bei IHM da sagt. Was sagst du als GOTT zu ihr?“
„Ich weiß nicht, das kann ich mir nicht vorstellen, antwortete die junge Frau verblüfft über diese Frage.“

„Okay… Ich ahne schon, wie es weitergeht,“ antwortete Oma Stern unbekümmert: „GOTT erhebt sich aus seinem Sessel und geht zu einem weißen Schrank voller herrlicher Ornamente und Symbole. ER öffnet eine Schranktür und nimmt einen zauberhaft schönen, in allen Farben leuchtenden Stern heraus. Damit geht ER zu dir, hält ihn dir hin und sagt: Hier, Sabina, es ist dein Stern! Du kannst ihn nehmen.“
„Nein, das kann ich nicht!“
„Ist da wieder die Stimme, die es dir verbietet?“
Sabina nickt.
„Erzähle deinem großen Freund GOTT von ihr!“
„Wie jetzt….?“
„Ja, erzähle IHM alles, IHM kannst du alles anvertrauen, ER weiß, wie ER dir helfen kann… Wir beide müssen das jetzt gar nicht wissen!“

©    MarIna  Kaiser

Übrigens: Bald gibt es eine Fortsetzung dieser Geschichte…

So hat es begonnen:
Mit Oma Stern auf Seelenreise (1)
Mit Oma Stern auf Seelenreise (2)

Dass auch du immer dann, wenn du es brauchst, ein verständnisvolles Gegenüber findest, dem du dich anvertrauen kannst, wünscht dir mit lieben Grüßen MarIna

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Mit Oma Stern auf Seelenreise (2)

Oma Stern meint: „Wir brauchen die Liebe als einen ganz persönlichen Ansprechpartner!

Oma Stern hatte Tee gekocht.trinken_0027 Nachdem sie ihrer jungen Untermieterin, Sabina, und sich selbst eingeschenkt hatte, sagte sie mit ihrer gütigen, warmen Stimme zu der  jungen Frau, die sich gerade wegen einer Ablehnung, die sie schmerzlich berührt hatte, sehr verzweifelt fühlte: „Weißt du, mein Kind, ich habe dich so lieb, als wäre ich deine Großmutter, und ich würde dir so gern helfen, deinen tiefen alten Seelenschmerz, dich nicht gewollt und nicht geliebt zu fühlen, zu lindern… Was können wir da nur machen…?“

„Ich danke dir,“ flüsterte Sabina, „es tut so gut, mir das alles von der Seele reden zu können, und wenn ich ganz offen sein darf…“‚
„Ja, mein Kind, ich bitte darum. Es tut dir sicher gut, alles auszusprechen, was du fühlst. Ich bin da und höre dir gern zu. Alles ist willkommen, was da raus will!“
„Ach, weißt du, manchmal würde ich am liebsten nicht mehr hier sein wollen – da ist die Sehnsucht nach dem Himmel, nach den Engeln übermäßig groß…
All diesen Schmerz, diese Zerissenheit, diese innere Not nicht mehr fühlen müssen… Es ist nicht viel, was ich in all den Jahren hier auf Erden genießen kann, was mich hier hält – alles ist getrübt durch das Gefühl, mich abgelehnt,  nicht gewollt und irgendwie heimatlos zu fühlen, wie damals als Kind…“

Jeder Sonnenstrahl der durch dein Fenster fällt, ist ein lächelnder Gruß von MIRStill und ruhig schaute die alte Dame aus dem Fenster, während sie Sabinas Hand hielt, und betrachtete die Wolken, die am Himmel…
Ein Sonnenstrahl brach durch den bisher verhangenen Himmel.

Still wurde es in der warmen Stube…
Und seltsam still wurde es nun auch in Sabina…

Als hätte Oma Stern – versunken in ihrer Himmelsbetrachtung – etwas gesehen oder gehört, wandte sie sich plötzlich um, ging zu ihrem Sofa, auf dessen Lehne eine niedliche Puppe saß. puppe von Oma SternBehutsam nahm sie sie in ihre Arme, ging damit zu Sabina und hielt sie ihr entgegen.

„Diese Puppe möchte ich dir schenken. Sie ist schon ziemlich lange bei mir und möchte nun als deine kleine himmlische Gefährtin zu dir kommen.“

Erschrocken trat Sabina zurück, machte eine abwehrende Bewegung und sagte: „Nein, das kann ich nicht annehmen.“
„Aber wenn ich sie dir doch gern schenken möchte?! Du würdest mir eine Freude machen, wenn du ihr bei dir eine neue Heimat geben würdest. Ich habe vor langer Zeit versprochen, sie irgendwann einmal weiterzugeben, wenn ich spüre, dass jemand sie dringender braucht als ich.“
„Nein, das geht nicht“, erwiderte die junge Frau beharrlich.
„Warum nicht?“
„Ich habe etwas in mir, das mir verbietet, etwas Schönes, Wertvolles anzunehmen“, erklärte Sabina. „Immer wenn mir etwas Gutes geschehen könnte, warnt mich diese Stimme in mir und sagt, dass ich es nicht wert sei, dass ich es nicht verdiene, dass es mir gut geht, ich könnte bestraft werden, wenn ich so etwas annehme…“
„Wie lange ist diese Stimme schon bei dir?“ fragte Oma Stern
„Oh schon sehr lange, schon in meiner Kindheit war sie da. Sie hat große Angst, etwas Schönes zuzulassen oder anzunehmen. Es ist als wäre ich dann ein schlechter Mensch… noch schlechter als ohnehin schon…!“

„Hmm…“ Langsam setzte Oma Stern die alte schöne Puppe auf die Fensterbank und schaute wieder ein Weilchen sinnend in den Himmel.
„Ich glaube, da kann nur der größte Meister helfen! Du sagtest vorhin, du hättest so eine tiefe Sehnsucht nach GOTT und den Engeln. Also verbindest du mit „GOTT“ etwas Gutes?“
„Ja,“ nickte die junge Frau, „ER war und ist der einzige, der immer da war und ist, und zu DEM ich mich hingezogen fühle.“
„Na ja, dann wissen wir ja, wo wir Hilfe her bekommen,“ schmunzelte die alte Dame.
„Weißt du was – wir machen jetzt eine Reise in den Himmel zu GOTT.“
Fragend schaute Sabina sie an…
„Klar wissen wir beide, dass GOTT keine Person ist, sonder eher eine Kraft, eine Energie, die Ur-Liebe , das große Alles… aber wir brauchen IHN jetzt ganz persönlich! Wenn GOTT einen Teil seiner Energie für dich als Person manifestieren würde, die du sehen und anfassen könntest – wie würde diese Gestalt aussehen? Welche Gestalt würdest du IHM geben?“

Spontan antwortete Sabina: „Ich würde IHM am liebsten als weisen, gütigen alten Mann begegnen, mit weißen Haaren, heller Kleidung und einem schönen Bart…“
„Gut, wir gehen jetzt zu IHM…“Oma Stern nahm Sabinas Hand wieder in ihre. Magst du?“
„Ja… aber ich glaube, wenn ich einmal dort bin will ich nie mehr zurück…“
„Wir werden sehen…“ lächelte die alte Dame…
„Alles kommt so wie es kommen soll.“
  ©  ♥  MarIna  Kaiser

So hat es begonnen: ♥ Mit Oma Stern auf Seelenreise (1)

Übrigens: Bald  werden sich Oma Stern und ihre junge Freundin Sabina auf die Seelenreise in den inneren Himmel machen… 

Dass auch  du  immer die wohltuenden Begegnungen  findest, die du brauchst, wünscht dir mit lieben Grüßen     ♥  MarIn

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2017 – ich erwarte DICH ♥

Diese Karte stammt aus meinen neuen "Kraft-Karten-2017" zum online ziehen auf www.Marina-Kaiser.de

Diese Karte stammt aus meinen neuen „Kraft-Karten-2017“ zum online ziehen auf http://www.Marina-Kaiser.de (–> zu finden im Reiter „Karten ziehen“)

2017 –
ungewiss liegst DU vor mir.

Vertrauen will ich DIR,
mich DIR öffnen als Freund,
der es gut mit mir meint.
365 mal sei Frieden in DIR
und Liebe hinter jeder Tagestür.

2017 –
vollgepackt mit Geschenken liegst DU vor mir.
Womit erwartest du mich wohl hinter jeder Tavgestür?

Behutsam und gütig will ich sein mit DIR,
DIR achtsam begegnen wie einem Freund,
 von dem ich erspüren will, was ER vorhat und meint.
365 mal komm ich in FRIEDEN zu DIR
gehe in Liebe durch  jede Tagestür.

2017 – für uns alle bist du neu.
Was bringst DU uns? Sind wir wirklich frei?
Ich will DICH sehen als einen Freund,
in Güte, die wie das Licht auf uns alle scheint!
365 mal sei Frieden in DIR
und Liebe hinter jeder Tagestür!

2017 –
wir erwarten dich.
Schenk uns Gnade, Güte, Segen und Licht!

Damit wünsche ich dir, lieber Gast, und uns allen ein an Liebe volles, segensreiches Jahr 2017! Mögest du dich von guten Kräften wie von guten Freunden behütet fühlen im Hinein-gehen und Durch-wandern des neuen Jahres.

©MarIna Kaiser

Wozu willst du 2017 bereit sein?

♥♥♥ Gern unterstütze ich dich darin, im neuen Jahr das zu leben,
was dein Herz zum Singen bringt.
in Einzelsitzungen z.B. mit systemischer Aufstellungsarbeit,
innerer Bilderarbeit, gestalttherapeutisch
oder/und durch den Kontakt mit deinem inneren Kind
Auch gern in Telefon-Beratung.(030 – 721 89 38)

Mögest du dich geliebt fühlen und (besonders auch dich) lieben!
Mögest du dich geborgen fühlen in deinem und im Leben.
Mögen alle Wesen sich geliebt fühlen und lieben!

Ganz ~ ♥ ~ lich grüßt dich MarINa

******************

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Raum des Vertrauens in der neuen Zeit

Freundschaft
Sich nicht scheuen,
nichts bereuen,
in allem die Wahrheit des Göttlichen bewahren,
das Miteinander voll Vertrauen erfahren,
den Geist des Friedens fließen lassen,
Anerkennung und Wertschätzung schenken in Massen,
sich einfach annehmen und fallenlassen können
und sich auch in Schwächen kennen,
ohne gleich davon zu rennen,
um hinter der Kleinheit die Größe zu erkennen –
das ist mein Wunsch für jetzt und das, was wird,
auf dass nichts unser wachsendes Vertrauen stört,
dass wir uns zeigen auch in Verletzlichkeit
und immer sicherer werden mit der Zeit,
dass wir behutsam unsere Grenzen erweitern
und uns gegenseitig oft erheitern
in einem liebevollen Humor,
der behutsam öffnet Tür und Tor
zu kraftvollen Erfahrungen einer neuen Zeit
voll Vertrauen und Lebendigkeit –
dies sei unsre Wirklichkeit!

© Marina Kaiser ♥♥♥
*

Mögen alle Wesen sich geliebt fühlen und lieben!

Ganz ~ ♥ ~ lich grüßt dich und alle lieben Gäste hier  MarIna

******************

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Geborgen in göttlicher Gnade

Heute möchte ich ein Gebet mit Euch teilen:

Dass wir uns vertrauensvoll fallen lassen können
in jeden Moment des Tages,

dass wir uns einer Macht anheim geben,
die wir zwar nicht ganz verstehen,
aber als unendlich liebend erfahren können,
und dass wir in allem, was auch immer geschieht,
spüren können:

Ich glaube und erfahre es immer wieder:
wir sind geborgen in einer WUNDERbaren Gnade,

die größer ist als alles, was wir uns nur denken könnten,

Dass wir sie  heute und immer wieder von neuem erfahren können,
wünscht uns allen
in Dankbarkeit und De-Mut
vor dem Unfassbaren Liebenden Ganzen

Ganz ~ ♥ ~ liche Grüße

Marina

******************

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Weg-durch-den-August-Kalender

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Raum des Vertrauens

 

Sich nicht scheuen,
nichts bereuen,
in allem die Wahrheit unsrer Göttlichkeit bewahren,
uns täglich immer wieder neu erfahren,
den Geist des Friedens fließen lassen,
Anerkennung und Wertschätzung schenken in Massen,
sich einfach annehmen und fallenlassen können
und sich auch in Schwächen kennen,
ohne gleich davon zu rennen,
um hinter der Kleinheit die Größe zu erkennen –
das ist mein Wunsch für das, was ist und wird,
und dass nichts unser wachsendes Vertrauen stört,
dass wir uns zeigen auch in Verletzlichkeit
und immer sicherer werden mit der Zeit,
dass wir behutsam unsere Grenzen erweitern
und uns auch im scheitern oft erheitern
mit einem liebevollen Humor,
der zärtlich öffnet Tür und Tor
zu kraftvollen Erfahrungen unsrer neuen Zeit
voll Vertrauen und Lebendigkeit –
dies sei unsre Wirklichkeit!

Ich bin bereit.

Mut, Vertrauen und Liebe zu unserem einzigartigen Sein
wünscht mir, dir und uns allen mit einem herzlichen Namasté 

MarIna

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Sei sanft mir dir – besonders zwischen den Jahren

Besonders in dieser Zeit zwischen den Jahren

empfiehlt es sich

sanft und behutsam,
fürsorglich und achtsam,
freudig, dankbar und liebevoll
durch den Tag zu gehen –

ganz besonders zu uns selbst nach allen „Regeln“ der Kunst

LIEBE voll

zu sein.

Denn die Energie dieser Tage zwischen Weihnachten und dem 6. Januar
strahlt in die zwölf Monate des neuen Jahres hinein.

Jeder dieser Tage steht Pate für einen der 12 Monate.

In diesem Sinne, lasst es euch gut gehen!

Herzlich grüßt euch MarIna

P.S. Solltest du Lust haben, einige Grüße und Gedanken zum Jahreswechsel als E-Card zu verschicken, kannst du ja mal in mein Grußkarten-Stübchen schauen
(mit diesem Klick: „Grußkarten zum Jahreswechsel“ gelangst du direkt dorthin.)

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Eine Weihnachtsgeschichte von Macht, Liebe und Unschuld

Da war ein Geräusch… Ich schreckte hoch. Mein Blick fiel auf etwas Rotes – ein rot gekleideter großer Mann stand in der Zimmertür. Ein unsinniger Gedanke nahm in mir Gestalt an…

„Geh weg, dich gibt´s doch gar nicht!“

Er ging nicht weg, im Gegenteil, langsam kam er näher.

Ich zog meine Decke eng um mich herum und drückte mich in die hinterste Ecke meines Bettes – war zum kleinen verängstigten Kind geworden.

Er zog sich einen Stuhl in die Nähe meines  Bettes und setzte sich. Erstaunt hörte ich seine Worte: „Fürchte dich nicht! Was wünschst du dir von mir?“

„Dass du weg gehst! Dich gibts doch gar nicht,“ flüsterte ich.

„Doch, es gibt mich. In der magischen Landschaft deiner inneren Welt lebe ich schon seit langer Zeit.
Heute besuche ich dich, damit du mich endlich näher kennen lernen kannst und mein wahres Gesicht siehst.“

„Das will ich nicht! Geh doch bitte weg! Ich habe Angst…“

„Ja, ich weiß,“ antwortete er ruhig, „deshalb bin ich ja hier. „

„Was willst du?“ fragte ich. „Was habe ich denn verbrochen?“

„Gar nichts! Absolut gar nichts!“

„Sie haben mir erzählt, dass du mich ausschimpfst oder mich mit deiner Rute schlägst, wenn ich kein gutes Kind bin… Du hast die Macht, entweder Geschenke zu bringen oder Schläge. Ja, du könntest mich sogar in deinen großen Sack stecken und mitnehmen, mich entführen in ein dunkles Irgendwo – bis ich mich gebessert habe.“
Immer kleiner wurde ich und spürte, wie mein Körper zu zittern begann.

„Mein Liebes, ja, das haben sie dir erzählt, und genau deshalb bin ich hier. Diese Angst lebt noch heute in dir. Ich habe eine Bitte und ein Geschenk für dich,“ antwortete er freundlich.

Verwundert wiederholte ich „…Eine Bitte? Ein Geschenk?“

Er nickte. „Ich bitte dich, schau mich heute einmal genau an. Lauf nicht wieder fort mit deinen Gedanken. Schau mich an.“

Ich hob langsam meinen Blick. Von seiner roten Kleidung ging ein seltsames Strahlen aus. Er war groß, mindestens doppelt so groß wie ich, stark, mächtig. Wieder begann ich zu zittern.

„Bitte, schau nicht weg, hab Mut und schau mir ins Gesicht.“

Es kostete mich wirklich allen Mut,den ich in diesem Moment aufbringen konnte. Mein Blick wanderte langsam an der großen Gestalt aufwärts und versank schließlich in seinen klaren, strahlenden Augen… Ich sah darin wie in einem magischen Spiegel längst vergangene Bilder:
Da war das Kleinkind, dem sie nach einer Bestrafung sagten: „Jetzt ist dein Böckchen gebrochen.“  Ich sah das schüchterne Mädchen, das sich vor dem Verlassen-werden im Kindergarten fürchtete, das Vorschulkind, das tapfer seine Tränen in den Mülleimer warf, um sein Weinen  beenden zu können. Ich begegnete dem Schulmädchen, das Angst hatte zu versagen, fand die Jugendliche, die sich schämte, weil sie nicht so war wie die anderen und einfach nicht dazu gehören konnte, so sehr sie sich auch bemühte, es den anderen recht zu machen. Ich sah die junge Frau, die immer wieder einmal  in Wut geriet, obwohl sie das gar nicht wollte und sich danach furchtbar schuldig fühlte… Bilder, die von Scham, Schuld, Angst und Unzulänglichkeitsgefühlen geprägt waren… Und in all dem lebte die Angst, verurteilt und  bestraft zu werden.
So machtvoll und bedrohlich wie mir als Kind der große, übermächtige Weihnachtsmann erschienen war, so mächtig war das ganze Leben. Mir kamen die Worte in den Sinn: „Sag wie ichs hier drinnen find – sind´s gute Kind, sind´s böse Kind?“

Wie aus weiter Ferne hörte ich seine Stimme, die mich unendlich gütig aufforderte: „Erzähl mir, was du siehst.“

Und ich erzählte ihm alles. All das, was ich schon so lange vor anderen und zum Teil auch vor mir selbst verborgen hatte, alles wofür ich mich schämte…  Erst als ich nahezu fertig war, nahm ich wahr, dass er seinen Stuhl näher an mein Bett herangezogen hatte und die ganze Zeit meine Hand gehalten hatte. Ich schloß mit den Worte: „Ich glaube, das ganze Leben ist wie der Weihnachtsmann, es kann mich belohnen oder bestrafen…“

Als ich das Ausmaß meiner Furcht vor der Ungewißheit und Macht des Lebens spürte und mir meiner eigenen Machtlosigkeit gewahr wurde – denn ich konnte niemals so gut sein, wie ich meinte sein zu müssen, damit der Weihnachtsmann, äh ich meine das Leben mit mir zufrieden wäre –  begann ich erneut zu zittern. Tränen rannen mir über die Wangen, und ein heftiges Schluchzen ließ meinen Körper erbeben.

Der Weihnachtsmann nahm mich in seine Arme und hielt mich, während ich all den Schmerz und die Angst aus mir heraus weinte, die ich schon so lange in mir gespeichert hatte. Meine Tränen flossen in den weichen Stoff seines wunderbar duftenden roten Mantels. Ich spürte, wie mich seine starken Arme sanft hin und her wiegten. Es fühlte sich so erlösend an. Ich durfte weinen, ich durfte alles sagen, flüstern, krächzen, ja auch schreien… In dieser Umarmung durfte ich sein, einfach sein und alles da sein lassen, was in diesem Moment da war. Es dauerte so lange wie es dauerte… Zeit war unwesentlich. Er hatte Zeit, alle Zeit der Welt – und jedes meiner Gefühle war ihm willkommen, das konnte ich jetzt immer deutlicher fühlen.

„Oh Gott, das tut so unendlich gut“, flüsterte ich…

„Ja, Gott ist es, der dich gerade in den Armen hält“, antwortete mir der Weihnachtmann leise. Und ich bin heute Nacht zu dir gekommen, um dir ein Geschenk zu überbringen. Das sagte ich ja bereits zu Beginn unserer Begegnung. Du erinnerst dich? „

Er lächelte und holte aus den Falten seines roten Gewandes ein blütenweißes, duftiges Taschentuch und tupfte unendlich behutsam meine Tränen ab.

„So rein wie dieses Taschentuch ist deine Seele, mein Schatz. Dieses weiße Tuch soll dich immer an deine wahre Natur erinnern: Du bist schuldlos, unschuldig und vollkommen geliebt so wie du in jedem Moment bist.“

Ich wollte widersprechen: „Aber ich habe doch…“

Liebevoll legte er mir einen Finger auf die Lippen und unterbrach mich: „Sei still, mein Liebes, wir wissen, dass du das ein oder andere getan oder unterlassen hast, was du dir im nachhinein anders gewünscht hättest. So geht es jedem Menschen. Das ist die Natur des Menschseins. Vollkommenheit ist nicht möglich, so sehr ihr euch auch anstrengt. Mein Geschenk an dich ist die wahre Zusage: Du bist in allem, was du tust oder nicht tust von mir und vom Leben geliebt! Ich werde dich niemals bestrafen und auch das Leben, auch Gott liebt dich unendlich. Genauso sicher und geborgen, wie du dich eben in meinen Armen gefühlt hast, kannst du dich in der unendlichen Umarmung fühlen, die das Leben dir täglich anbietet.“

Wie ein Kind stieg ich eingehüllt in meine Bettdecke auf seinen Schoß und ließ mich noch lange von ihm halten bis ich schließlich an seiner Schulter einschlief.

Am nächsten Morgen erwachte ich mit einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit. Mein Blick fiel auf den Kalender. Es war der 24. Dezember des Jahres WannImmerAuchJetzt. Und ich fand auch ein Weihnachtsgeschenk: Auf meinem Kissen lag ein blütenweißes Taschentuch.

Ich hatte wohl nicht mehr bemerkt, wie mich der göttliche Weihnachtsmann in der Nacht ganz sanft wieder in mein Bett zurück legte und fürsorglich zudeckte, aber ich erinnere mich noch an seine geflüsterten Worte: „Nun wo der Weihnachtsmann seinen Schrecken für dich verloren hat, kannst du ihn und das ganze  Leben als Freund begreifen, der niemals straft, der es gut mit dir meint und immer für dich da ist – und das nicht nur zur Weihnachtszeit!“

© Marina Kaiser

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Dass wir alle das Leben mehr und mehr als liebenden Freund empfinden und IHM vertrauen können, und dass wir uns gegenseitig zu so einem gütigen Weihnachtsmann (oder auch Weihnachtsfrau) werden, wünscht dir, mir und uns allen von ganzem Herzen
Marina

Mehr Geschichten und weitere Seelennahrung wie z.B. ein Adventskalender, Gedichte und Botschaften von Engeln, Christus und Maria findest du auf  meiner Webseite  www.marina-kaiser.de


Weihnachten leben lassen

Weihnachten hat soviel Leben, wie wir ihm geben!

Dass  wir den Gesit der Weihnacht in uns leben lassen –
besonders jetzt im Advent,
dass es eine Zeit des lebendigen Miteinanders
und eine vielleicht auch ganz tief innere Feier des Lebens sei,
und dass wir uns dem Wunder Weihnacht jeden Tag behutsam nähern,

wünsche ich uns allen von Herzen!

Weitere Impulse wie z. B. einen Adventskalender ab 1.12., Engelkarten zum online ziehen und versenden, Geschichten, Gedichte, Botschaften von Engeln, Christus und Maria sind auf  meiner Webseite  www.marina-kaiser.de

Die Liebe ist ja immer da

Melina und die Weisheit der Kinder

Eines Abends, als Melina im Kinderhospiz eine Geschichte vorlas, die mit Engeln zu tun hatte, erzählte ihr  Silke, ein kleines, schon sehr schwaches Mädchen,  plötzlich:  „Der Engel sagt, es ist bald Zeit für mich mit ins Licht zu gehen.“
Dabei strahlte es gerade zu vorfreudig.
„Wie meinst du das – ins Licht gehen?“ fragte Melina behutsam.
„Naja, ich weiß ja, dass ich bald in den Himmel komme. Der Engel hat mir gesagt, ich werde jetzt wie ein Schmetterling. Ich kann dann überall hinfliegen, ich bin dann ganz leicht. Da gibt´s eine ganze Menge Kinder, die auch fliegen können, große und kleine auch. Manchmal bringt Vitalos,  so heisst mein Lichtfreund, sie abends mit. Er sagt ein Schmetterling zu sein ist sehr schön, es tut gar nicht weh, es ist wie einmal Augenzwinkern und dann flieg ich mit ihm davon. Ich bin dann zwar kein echter Schmetterling, aber ich kann fliiiieeeegen!“ Ihre Augen leuchteten voller Leben. ‚
Melina war tief berührt über diese Gelassenheit und diese kindliche Hingabe, dieses Vertrauen in ihren Lichtfreund Vitalos, obschon sie doch todkrank war.

Genau diese Gelassenheit, dieses unglaubliche Vertrauen, diese totale Hingabe an etwas Höheres, das hatte sie sich immerzu schon ersehnt – als ob sie deswegen unter anderem diese nicht immer so leichte Arbeit hier tun würde. Sie hatte Lehrmeister gefunden, die sie durch ihre innere Geisteshaltung etwas wichtiges über das Leben selbst lehren sollten. Von Herzen sehr wünschte sie sich eine höhere Macht, die sie führt, ihr beisteht, der sie voll und ganz vertrauen kann, in die sie sich hineinfallen lassen kann. Denn genau diese innere geistige Haltung wünschte sie sich für ihr Leben als Lebensgefühl: voller Gelassenheit sein, voller kindlichem Vertrauen sein zu dürfen, voller Hingabe sich dem Leben anheimstellen – ebenso wie die Kinder es mit ihrem bevorstehenden Tod tun. Sie lehrten es sie  so oft schon.

Wenige Tage später entschlief das zarte kranke Mädchen ganz sanft in ihrer Anwesenheit. Es war eine merkwürdige und ehrfurchtsvolle Stimmung im Raum. Ihr letzten Worten waren:
„Melina, bitte hör auf, die Liebe zu suchen, denn sie hat dich ja schon lange gefunden“. Diese Worte…

Mit diesem Auszug aus dem neuen Kapitel

„Melina und die Weisheit der Kinder“ aus dem neuen Blog „Lichtspielereien“

möchte ich dir, mir und allen LeserInnen einen Gruß der Liebe schicken,
die ja immer da ist,
auch dann, wenn wir meinen, sie gerade mal wieder suchen zu müssen.

Geduldig erinnert sie uns immer wieder:


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