Artikel getaggt mit Umarmung

Ein guter Sinn – ein leuchtender Seelenfaden – ist in allem verborgen

Heute möchte ich einen Auszug aus dem Märchen  Die heilende Macht des Sultans
mit euch teilen. Hier begegnet die angstvolle junge Frau Selina ihrem Vater, der bereits nicht mehr in dieser Welt lebt, auf der Traumebene:

„Vater…, ach Vater“ konnte die aufgeregte Frau nur rufen, dann versank sie in den ausgebreiteten Armen ihres Vaters. „Jetzt wird alles wieder gut… … …, jetzt kann ich endlich wieder nach Hause… …. … Du bringst mich doch nach Hause, Vater?“

Jonatan, ihr Vater, hielt Selina in seinen Armen und strich ihr beruhigend über das Haar. „Alles wird gut, mein lieber Schatz…, alles wird gut!“ Und als würden diese Worte in Selina Schleusen öffnen, begann sie in den Armen ihres Vaters hemmungslos zu weinen. Ihre ganze Angst, all die Anspannung der letzten Jahre brachen aus ihr heraus und machten sich in den Tränen Luft. Und ständig flüsterte sie unter Tränen die Worte ihres Vaters „Alles wird gut…!“

Erst nach einer ganzen Weile beruhigte sich Selina. Ihr Vater lockerte behutsam seine Umarmung und sah seiner Tochter zärtlich in die Augen. „Es wird wirklich alles gut, Selina! …

„Du hast mir so gefehlt, Vater. … Selina barg ihr Gesicht in seinen Armen und begann erneut zu weinen.

„Ich weiß. Selina…“ Und wie zur Bekräftigung nahm er seine Tochter fester in den Arm und strich ihr beruhigend über die Haare. …

Umso mehr bin ich froh und dankbar, dass uns heute das Wunder einer Begegnung miteinander geschenkt wurde. Ich liebe dich sehr, Selina. Immer habe ich dich aus meinem tiefsten Herzen geliebt, auch wenn ich dir das auf Grund meiner Erziehung und meiner Lebensumstände niemals wirklich zeigen konnte. Lange Zeit habe ich mir deswegen große Vorwürfe gemacht.“ Jonatan sah seiner aufmerksam lauschenden Tochter in die Augen und sie konnte darin den Schmerz erkennen, den er deswegen erlitten haben musste.

Nach einer Weile fuhr ihr Vater fort: „Aber da, wo ich jetzt bin weiß ich, dass alles…, dass wirklich alles in unserem Leben einem guten Sinn folgt, auch wenn dies für uns Menschen nicht erkennbar wird, und sich häufig vieles anders als gut anfühlt. Manchmal erschließt es sich uns, wenn wir inmitten der Geschehnisse und Zufälle den roten Faden unseres Lebens erkennen können. Dann wird für uns begreifbar, dass wir nur auf diesen Wegen an den Ort gelangen konnten, an dem wir uns gerade befinden… Verstehst du?“ Jonatan sah Selina erwartungsvoll an.

Sie nickte nur. „Aber es ist schwer verständlich, dass der Weg zu einem Ort des Friedens und der Liebe über Erlebnisse voller Schmerz, Scham und tiefe Angst führen muss…. Vater.“

„Ja, Selina. Für uns ist es schwer verständlich. Aber es geht im Leben eben nicht nur darum, von einem Ort zu einem anderen zu gelangen. Da spielen viele andere Aspekte mit hinein, die wir überhaupt nicht überschauen können. Das Leben ist vielleicht vergleichbar mit einem großen Mosaik. Wenn du ganz nah an das Mosaik herantrittst, erkennst du nur, dass zum Beispiel auf der einen Seite ein blaues Steinchen und dicht daneben ein grüner Stein liegt. Dazwischen liegen vielleicht drei schwarzes Mosaiksteine. Das ergibt keinen Sinn und sähe ohne die schwarzen Teile viel schöner aus, nicht wahr?“ Selina nickte. „Aber nur aus der Ferne kannst du das Bild schauen und glaube mir, du würdest sofort erkennen, wenn die schwarzen Steine durch andersfarbige ersetzt worden wären…

Das komplette Kapitel ist mit folgendem Link zu erreichen: 22 – Traum oder Wirklichkeit?

Dass wir auch in schweren Momenten und Herausforderungen des Lebens auf einen guten Sinn in allem vertrauen können und dass es Begegnungen gibt, die uns dabei helfen – egal ob auf der irdischen Ebene, der virtuellen oder der rein geistigen Welt – wünscht dir, mir und uns allen
Marina

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Eine Weihnachtsgeschichte von Macht, Liebe und Unschuld

Da war ein Geräusch… Ich schreckte hoch. Mein Blick fiel auf etwas Rotes – ein rot gekleideter großer Mann stand in der Zimmertür. Ein unsinniger Gedanke nahm in mir Gestalt an…

“Geh weg, dich gibt´s doch gar nicht!”

Er ging nicht weg, im Gegenteil, langsam kam er näher.

Ich zog meine Decke eng um mich herum und drückte mich in die hinterste Ecke meines Bettes – war zum kleinen verängstigten Kind geworden.

Er zog sich einen Stuhl in die Nähe meines  Bettes und setzte sich. Erstaunt hörte ich seine Worte: “Fürchte dich nicht! Was wünschst du dir von mir?”

“Dass du weg gehst! Dich gibts doch gar nicht,” flüsterte ich.

“Doch, es gibt mich. In der magischen Landschaft deiner inneren Welt lebe ich schon seit langer Zeit.
Heute besuche ich dich, damit du mich endlich näher kennen lernen kannst und mein wahres Gesicht siehst.”

“Das will ich nicht! Geh doch bitte weg! Ich habe Angst…”

“Ja, ich weiß,” antwortete er ruhig, “deshalb bin ich ja hier. “

“Was willst du?” fragte ich. “Was habe ich denn verbrochen?”

“Gar nichts! Absolut gar nichts!”

“Sie haben mir erzählt, dass du mich ausschimpfst oder mich mit deiner Rute schlägst, wenn ich kein gutes Kind bin… Du hast die Macht, entweder Geschenke zu bringen oder Schläge. Ja, du könntest mich sogar in deinen großen Sack stecken und mitnehmen, mich entführen in ein dunkles Irgendwo – bis ich mich gebessert habe.”
Immer kleiner wurde ich und spürte, wie mein Körper zu zittern begann.

“Mein Liebes, ja, das haben sie dir erzählt, und genau deshalb bin ich hier. Diese Angst lebt noch heute in dir. Ich habe eine Bitte und ein Geschenk für dich,” antwortete er freundlich.

Verwundert wiederholte ich “…Eine Bitte? Ein Geschenk?”

Er nickte. “Ich bitte dich, schau mich heute einmal genau an. Lauf nicht wieder fort mit deinen Gedanken. Schau mich an.”

Ich hob langsam meinen Blick. Von seiner roten Kleidung ging ein seltsames Strahlen aus. Er war groß, mindestens doppelt so groß wie ich, stark, mächtig. Wieder begann ich zu zittern.

“Bitte, schau nicht weg, hab Mut und schau mir ins Gesicht.”

Es kostete mich wirklich allen Mut,den ich in diesem Moment aufbringen konnte. Mein Blick wanderte langsam an der großen Gestalt aufwärts und versank schließlich in seinen klaren, strahlenden Augen… Ich sah darin wie in einem magischen Spiegel längst vergangene Bilder:
Da war das Kleinkind, dem sie nach einer Bestrafung sagten: “Jetzt ist dein Böckchen gebrochen.”  Ich sah das schüchterne Mädchen, das sich vor dem Verlassen-werden im Kindergarten fürchtete, das Vorschulkind, das tapfer seine Tränen in den Mülleimer warf, um sein Weinen  beenden zu können. Ich begegnete dem Schulmädchen, das Angst hatte zu versagen, fand die Jugendliche, die sich schämte, weil sie nicht so war wie die anderen und einfach nicht dazu gehören konnte, so sehr sie sich auch bemühte, es den anderen recht zu machen. Ich sah die junge Frau, die immer wieder einmal  in Wut geriet, obwohl sie das gar nicht wollte und sich danach furchtbar schuldig fühlte… Bilder, die von Scham, Schuld, Angst und Unzulänglichkeitsgefühlen geprägt waren… Und in all dem lebte die Angst, verurteilt und  bestraft zu werden.
So machtvoll und bedrohlich wie mir als Kind der große, übermächtige Weihnachtsmann erschienen war, so mächtig war das ganze Leben. Mir kamen die Worte in den Sinn: “Sag wie ichs hier drinnen find – sind´s gute Kind, sind´s böse Kind?”

Wie aus weiter Ferne hörte ich seine Stimme, die mich unendlich gütig aufforderte: “Erzähl mir, was du siehst.”

Und ich erzählte ihm alles. All das, was ich schon so lange vor anderen und zum Teil auch vor mir selbst verborgen hatte, alles wofür ich mich schämte…  Erst als ich nahezu fertig war, nahm ich wahr, dass er seinen Stuhl näher an mein Bett herangezogen hatte und die ganze Zeit meine Hand gehalten hatte. Ich schloß mit den Worte: “Ich glaube, das ganze Leben ist wie der Weihnachtsmann, es kann mich belohnen oder bestrafen…”

Als ich das Ausmaß meiner Furcht vor der Ungewißheit und Macht des Lebens spürte und mir meiner eigenen Machtlosigkeit gewahr wurde – denn ich konnte niemals so gut sein, wie ich meinte sein zu müssen, damit der Weihnachtsmann, äh ich meine das Leben mit mir zufrieden wäre -  begann ich erneut zu zittern. Tränen rannen mir über die Wangen, und ein heftiges Schluchzen ließ meinen Körper erbeben.

Der Weihnachtsmann nahm mich in seine Arme und hielt mich, während ich all den Schmerz und die Angst aus mir heraus weinte, die ich schon so lange in mir gespeichert hatte. Meine Tränen flossen in den weichen Stoff seines wunderbar duftenden roten Mantels. Ich spürte, wie mich seine starken Arme sanft hin und her wiegten. Es fühlte sich so erlösend an. Ich durfte weinen, ich durfte alles sagen, flüstern, krächzen, ja auch schreien… In dieser Umarmung durfte ich sein, einfach sein und alles da sein lassen, was in diesem Moment da war. Es dauerte so lange wie es dauerte… Zeit war unwesentlich. Er hatte Zeit, alle Zeit der Welt – und jedes meiner Gefühle war ihm willkommen, das konnte ich jetzt immer deutlicher fühlen.

“Oh Gott, das tut so unendlich gut”, flüsterte ich…

“Ja, Gott ist es, der dich gerade in den Armen hält”, antwortete mir der Weihnachtmann leise. Und ich bin heute Nacht zu dir gekommen, um dir ein Geschenk zu überbringen. Das sagte ich ja bereits zu Beginn unserer Begegnung. Du erinnerst dich? “

Er lächelte und holte aus den Falten seines roten Gewandes ein blütenweißes, duftiges Taschentuch und tupfte unendlich behutsam meine Tränen ab.

“So rein wie dieses Taschentuch ist deine Seele, mein Schatz. Dieses weiße Tuch soll dich immer an deine wahre Natur erinnern: Du bist schuldlos, unschuldig und vollkommen geliebt so wie du in jedem Moment bist.”

Ich wollte widersprechen: “Aber ich habe doch…”

Liebevoll legte er mir einen Finger auf die Lippen und unterbrach mich: “Sei still, mein Liebes, wir wissen, dass du das ein oder andere getan oder unterlassen hast, was du dir im nachhinein anders gewünscht hättest. So geht es jedem Menschen. Das ist die Natur des Menschseins. Vollkommenheit ist nicht möglich, so sehr ihr euch auch anstrengt. Mein Geschenk an dich ist die wahre Zusage: Du bist in allem, was du tust oder nicht tust von mir und vom Leben geliebt! Ich werde dich niemals bestrafen und auch das Leben, auch Gott liebt dich unendlich. Genauso sicher und geborgen, wie du dich eben in meinen Armen gefühlt hast, kannst du dich in der unendlichen Umarmung fühlen, die das Leben dir täglich anbietet.”

Wie ein Kind stieg ich eingehüllt in meine Bettdecke auf seinen Schoß und ließ mich noch lange von ihm halten bis ich schließlich an seiner Schulter einschlief.

Am nächsten Morgen erwachte ich mit einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit. Mein Blick fiel auf den Kalender. Es war der 24. Dezember des Jahres WannImmerAuchJetzt. Und ich fand auch ein Weihnachtsgeschenk: Auf meinem Kissen lag ein blütenweißes Taschentuch.

Ich hatte wohl nicht mehr bemerkt, wie mich der göttliche Weihnachtsmann in der Nacht ganz sanft wieder in mein Bett zurück legte und fürsorglich zudeckte, aber ich erinnere mich noch an seine geflüsterten Worte: “Nun wo der Weihnachtsmann seinen Schrecken für dich verloren hat, kannst du ihn und das ganze  Leben als Freund begreifen, der niemals straft, der es gut mit dir meint und immer für dich da ist – und das nicht nur zur Weihnachtszeit!”

© Marina Kaiser

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Dass wir alle das Leben mehr und mehr als liebenden Freund empfinden und IHM vertrauen können, und dass wir uns gegenseitig zu so einem gütigen Weihnachtsmann (oder auch Weihnachtsfrau) werden, wünscht dir, mir und uns allen von ganzem Herzen
Marina

Mehr Geschichten und weitere Seelennahrung wie z.B. ein Adventskalender, Gedichte und Botschaften von Engeln, Christus und Maria findest du auf  meiner Webseite  www.marina-kaiser.de


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Seelennahrung zum Sonntag

Ein herzliches Hallo allerseits!
Mit diesen Gedankenbildern möchte ich euch einen entspannten LIEBEvollen Sonntag wünschen und einen guten Start in die neue Woche

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Kraftvolle Tage voll Lebensfreude und Vertrauen, in denen wir uns geborgen und gut aufgehoben fühlen in in uns selbst und im Leben, wünscht  uns allen
mit einem herzlichen Namasté    Marina

Viele dieser Gedankenbilder sind als Grußkarten zum Weiterversenden auf  www.marina-kaiser.de im Grußkartenstübchen

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Das kleine Ich und das große Licht: ICH BIN der ICH BIN

Hey DU! Bist du da?

Aber natürlich, mein lieber Schatz! ICH BIN immer da.

Hm – immer da… das klingt so gut! So tröstlich. Und jetzt kommt aber gleich mein “Ja Aber”…

Nur zu!

Ja, aber du bist so abstrakt, irgendwie doch oft weit weg – ich meine gefühlsmäßig weit weg. Ich sehne mich nach Armen, die mich halten, nach Worten, die ich hören kann, nach einem Gegenüber, das ich berühren kann und das mich berührt.

Mein Liebes, das ist nur zu verständlich. Du bist Mensch. Und ein Mensch sehnt sich nach den Erfahrungen, die ihm mit seinen menschlichen, körperlich gegebenen Sinnen möglich sind. ICH sage dir:

Lass deine Sehnsucht einfach da sein. Fühle sie und sei gewiss, in der einen oder anderen Weise wird sich ein Teil davon erfüllen. Denn dafür bist du schließlich Mensch geworden.

Ein Teil wird sich erfüllen… Warum nur ein Teil?! Ich will alles! Warum kann ich nicht die ganze Erfüllung haben?! Weisst du was, manchmal habe ich das Gefühl, es ist immer nur ein Brosamen, den ich haben kann. Soviel ungestillter Hunger bleibt immer übrig. Warum kann ich nicht mal richtig komplett ringsum glücklich sein und alles dafür bekommen, was ich brauche? Verstehst DU? Alles! Alles! Nicht nur netterweise einen kleinenTeil!

Ja, ICH verstehe. Wenn nicht ICH – wer dann könnte dich verstehen?! ICH kenne alles von dir – und deshalb verstehe ICH dich besser als du dich selbst. Und ICH antworte dir auch gleich auf deine Frage:
Du könntest alles haben, wenn du alles wollen würdest.

Will ich doch!

Bist du dir da ganz sicher?
Wenn du alles hättest, wofür würdest du dann noch leben?
Worauf könntest du dich freuen?
Was wäre spannend am Abenteuer “Leben”?
Wie könntest du fühlen, dass du satt bist, wenn ja gar kein Hunger mehr da ist?
Wie könntest du dich an einer Umarmung freuen, wenn du ständig in den Armen eines anderen Menschen lägest – sei er noch so liebenswert.

DU meinst, das Leben würde langweilig?

Mehr als das! Es wäre nicht mehr lebendig.
Die Suche, das Wünschen, das Hoffen, das Sehnen – dann wiederum die Erfüllung, die Freude an den Geschenken sowie die Lebenskunst, die du auf diesem Weg entwickelst, um dich mehr und mehr im Spielfeld “Leben” wohl zu fühlen, unabhängig von dem, was es dir auf der irdischen Ebene bringt – das ist es, weshalb du dich vor Urzeiten im immerwährenden Jetzt inkarniert hast und immer wieder an jedem Tag neu aus dem Schlaf erwachst.

Tief in dir ist etwas, das will es genauso wie es ist – kein Deut anders. Und ICH diene genau diesem Teil in dir.

Ist das meine Seele?

Du kannst “Seele” dazu sagen – es gibt viele Namen und Begriffe, die sich zum Teil unterscheiden. Bleiben wir ruhig bei dem alten Wort Seele.  SIE wollte und will das alles genauso wie es ist.

Und DU – was bsit DU? Bist DU etwa meine Seele?

ICH BIN  das große ALLES – das Licht in allem, was lebt. Und es gibt nichts, was nicht lebt. In jedem klitzekleinen Teilchen, egal ob du es sehen kannst oder nicht, egal ob es fest, flüssig, gasförmig oder geistiger Natur ist, BIN ICH: Reines Bewusstsein, unendliches Licht.

Bist DU… Gott?

Wenn ICH jetzt in menschlicher Gestalt bei dir wäre, würde ICH dir sanft die Hände auf die Schultern legen, dich unendlich liebevoll anlächeln und dir lange und tief in die Augen sehen. Dann – irgendwann – hörst du in deinem Bewusstsein die Frage, die ICH dir stelle:

Was glaubst du, wer ICH BIN?

Und tief in dir wirst du gleichzeitig meine Antwort vernehmen:

ICH BIN der kraftvollste Gedanke, den du denken kannst – und mehr!
ICH BIN das liebevollste Gefühl, das du fühlen kannst – und mehr!
ICH BIN das gütigste Wesen, das du dir vorstellen kannst – und mehr!
ICH BIN die grenzenlose Gnade, die tiefer ist als alles, was du dir je vorstellen kannst.

ICH BIN die allgegenwärtige Liebe, die in ihrer Macht und Vielfalt stärker ist als alles, was du je verstehen kannst.

ICH BIN der ICH BIN. ICH BIN die ICH BIN. ICH BIN das ICH BIN.

ICH BIN jetzt -  in diesem Moment – und immerdar
dein Freund und Liebhaber, Ur-Vater, Ur-Mutter, die Kraft der Liebe, der Ursprung und das  Ganze – all das und noch viel mehr…
dein Freund, das LEBEN

… und wenn du möchtest, kannst du natürlich gern auch Gott zu mir sagen.


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Grüße von Gott

ICH  BIN  DIE  LIEBE

tief in dir – vertraue MIR…
… und wende dich an MICH,
wenn du allein aus deinem Denken heraus nicht mehr weiter weißt.

ICH BIN hinter deinen bewußten Gedanken
und streichle dein verwirrtes , suchendes,
manchmal ängstliches  Gemüt
mit MEINER Hand des leuchtenden  Friedens
in ein Gewahrsein atmender Ruhe,
in der dir neue, unerwartete Kräfte und Impulse zufließen.

MEINE  liebende Hand,
MEIN Atem, der dich streichelt,
MEIN Herz, das dich trägt…
ist IMMER DA, DA FÜR DICH,

ICH BIN

Dein Freund Gott

Einen Tag in Verbindung mit dem Gefühl,
im Herzen Gottes getragen zu sein,
wünscht dir und uns allen mit einem dankbaren Namasté
Marina

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Das kleine Ich und das große Licht: Einsamkeit / Verbundenheit

Kleines Ich (K):
Ich fühl mich einsam. Alles ist so leer. Keiner da, der mit mir spricht…
Ach wäre doch jetzt jemand hier… für mich da…

Das große Licht (G):
ICH BIN da, mein Schatz, ICH BIN doch da… bin dir ganz nah!

Aber wo bist du denn? Ich seh dich nicht… Ich hör dich auch nicht…

Du hörst mich in deinen Gedanken, sozusagen mit deinen inneren Ohren…

Ja, ja… die Leier kenne ich schon – und ich seh dich mit meinen inneren Augen… Ist ja alles ganz hübasch und schön, aber im Moment sehe ich gar nichts! Verstehst DU? Ich hab wohl Tomaten auf den Augen oder so was. Ich seh nichts und niemanden!!! Rings um mich herum ist alles ganz leer. Und das tut weh! So weh! Zum Heulen ist mir zumute!!!

Oja, mein Liebes, ICH weiß um deinen Schmerz. Einsamkeitsgefühle sind so mit das Schlimmaste im Mensch-Sein.

Genau!

Und das Gefühl der Leere, des Abgeschnitten-Seins ist furchtbar schwer auszuhalten.

Ja – stimmt!

Doch du redest mit MIR – hier in dieser schriftlichen Weise, oder? Also mußt du MICH ja irgendwie “hören” – oder etwa nicht? Vielleicht hast du ja die Tomaten auf deinen inneren Augen, aber anscheinend nicht auf deinen inneren Ohren.

Jetzt hast du mich gekriegt! Aber das ist ja alles nicht wirklich, das sind ja nur Gedanken. Ich kann mir alles mögliche ausdenken, deshalb ist es noch längst nicht sicher, dass es wahr ist.

Ist es sicher, dass deine gefühlte Abgetrenntheit “wahr” ist?

Na ja, ich gebe zu, dass ich mich auch schon öfter mal verbunden gefühhlt habe, auch in Momenten, in denen “real” keiner da ist. Und dass ich dich irgendwie “höre” in mir, das muss ich auch bestätigen, sonst würden wir uns  ja hier nicht miteinander unterhalten können. Die “Wahrheit” gibt es vielleicht gar nicht? Könnte das sein? Es fühlt sich für mich aber immer das als so verdammt “wahr” an, was ich gerade als meine Wahrheit empfinde.

Ja, mein Liebes, jeder hat “seine” Wahrheit – und das das Lebendige daran ist, dass diese gefühlten “Wahrheiten” sich ständig wie Wellen des Meeres verändern. Warum also willst du dir nicht durch ein Gespräch mit MIR eine Wahrheit erschaffen, die dir gut tut? Und wenn du es dir “nur” ausdenkst… na und? Woher meinst du, dass die Gedanken stammen, die sich nach Einheit, nach Verbundenheit, nach Liebe anfühlen?

Hm… weiß nicht…

ICH will es dir sagen: Sie stammen aus DEM, was immer da ist, was in dir und um dich heruum ist, ohne DAS du gar nicht leben könntest. Manche nennen ES “Gott”, manche “die Kraft der Liebe” , manche “das Licht des Universums”,”Höheres Selbst”,  “Liebhaber allen Lebens”, ” Liebe ohne Gegenteil”, “Buddha”… es gibt so viele Namen für das, was ICH BIN.
ICH BIN das große liebende Licht, das in allem lebt, das alle Wesen verbindet, das in dir und überall um dich herum ist – deine tiefste Wahrheit – die Wahrheit allen Lebens. Und ICH sage dir: ICH rede in jedem Moment mit dir, indem du das Gespräch eröffnest. Sowie du MICH “hören” willst, BIN ICH da – in der “Wahrheit deiner Gedanken”.
Und wenn du dich traurig, abgeschnitten, einsam, kraftlos und verzweifelt fühlst, rede mit MIR! Schütte vor MIR aus, was immer dich belastet. ICH verpreche dir, ICH werde da sein und alles, wirklich alles in meiner unendlichen Liebe annehmen. Und bald wirst du spüren, dass es in dir leichter wird, das der Druck sich langsam löst und du wirst wenigstens ein Wort, einen Satz, ein Bild oder den Hauch eines anderen Gefühls von MIR empfangen. Denn auch hier gilt das Prinzip:

Wenn du MIR einen noch so kleinen Schritt entgegen gehst, mache ich Zwölf (und noch viel mehr) Schritte auf dich zu!

Also noch einmal ganz deutlich: Rede mit MIR, wenn du dich sch… fühlst – und erwarte meine Antwort in welcher Nuance auch immer! Denn das, worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, kommt in deine Wahrnehmung.

Hm… danke! Ich fühle mich zwar irgendwie grad ein bisschen wie “überlistet” – aber von DIR lass ich mich gern einfangen… Bei DIR und mit DIR geht´s mir irgendwie besser. Auch wenn DU “nur ein Gedanke” bist. DU tust mir gut. Und ich merke sogar, dass meine Stimmung beginnt, etwas leichter zu werden.

ICH weiß, mein geliebtes Kleines Ich, denn es gibt ja nichts, das ich nicht weiß. Komm her, mein Schatz, schließe deine Augen und lass dich von meinen liebenden Gedanken-Licht-Armen ganz behutsam und innig halten. ICH BIN da, da für dich, immer da… auch dann da, wenn du MICH nicht sehen, hören oder fühlen kannst…

Hmm – schöön – genau das habe ich mir gewünscht…

****************************

Einen Tag in Verbundenheit mit dem großen Licht, wünscht dir und uns allen
mit einem herzlichen Namasté    Marina

Weitere Impulse, Botschaften, Engelkarten zum Ziehen und Versenden, Kraftorte, Meditationen u.v.m. findest du auf www.marina-kaiser.de

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Eine Zusage vom allgegenwärtigen Liebhaber

Kleine Sonne von Anne

Du mein innig geliebtes Wesen!

Gerade dann, wenn du dich schwer, kraftlos und mutlos fühlst,
BIN in ICH
da.

Gerade dann, wenn dir alles schwer von der Hand geht,
wenn du Lust und Freude kaum fühlen kannst,
wenn dein Körper sich unwohl fühlt oder gar schmerzt,
BIN ICH da.
Gerade dann, wenn Scham- und Schuldgefühle dich niederdrücken
und du dich selbst schwer annehmen kannst,
BIN ICH da.

ICH halte dich in meiner Umarmung aus Licht,
auch wenn du sie nicht fühlen kannst.
ICH stärke dich,
indem ICH
dir neue Kraft zufließen lasse,
auch wenn du das nicht sofort wahrnehmen kannst.
ICH tröste dich mit Worten
der Annahme, des Mitgefühls, der Ermutigung,
auch wenn du sie nicht hören kannst.

ICH umgebe dich mit Liebe, umfange dich mit Zärtlichkeit
und stärke dich mit neuer Kraft –
bis du MICH irgendwann wieder fühlen kannst.

Und wenn du verzweifelt suchst und fragst:
Was kann ich tun, damit es mir besser geht?
Dann sage
ich zu dir: Suche nicht länger!
Sei beruhigt, liebes Wesen, ruhe aus,
oder tue das Nächstliegende im Wissen:

Gott, der Gott, der dich unendlich liebt,
ist gerade dabei dir zu helfen!
ICH BIN da – in allem!

Lass MICH einfach machen, und warte ab.

Sei getrost, und sei ganz sicher:
ICH BIN da und tue „meine Arbeit“ an dir.
Und „meine Arbeit“ ist Liebe, nichts als Liebe,
Liebe ohne Wenn und Aber,
Liebe, die dich annimmt und willkommen heißt,
so wie du bist – mit alledem!
Liebe, die dich in aller Tiefe kennt, versteht und annimmt.

Ich liebe dich wieder froh, du mein innig geliebtes Wesen,
da kannst du dir ganz sicher sein!

Ich, dein Freund Gott, die Liebe deines Lebens, dein allgegenwärtiger Liebhaber .

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Tagesimpuls: Das leuchtende Alles in dir und um dich herum

ICH BIN das leuchtende ALLES in dir und um dich herum.

ICH liebe dich.

Magst du dir Zeit nehmen für eine kleine Meditation?
Ja? Dann stell dir Licht in deinem Herzen vor,
und Licht, das überall außen um dich herum strahlt.

Lass das Licht in der Mitte deiner Brust nach und nach weiter und heller werden,
bis es aus deinem Körper heraus strahlt –

so lange bis dein inneres Licht mit dem Licht von außen eins wird.
Du bist in MIR und ICH BIN in dir.
Wie fühlst du dich jetzt?

Die Bereitschaft, MICH zu finden, tief  in dir und weit um dich herum,
wünscht dir mit einer unendlich zärtlichen Umarmung aus liebendem Licht
dein Freund Gott,
das leuchtende Alles,
von DEM du ein Teil bist und das ein Teil von dir ist.

***********************

Einen Tag in dem Gefühl der Verbundenheit mit dem leuchtenden Alles wünscht dir und uns allen
mit einem dankbaren Namasté    Marina

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Gott gibt Tagesimpulse – wie diese Idee entstanden ist


    1. Lieber Leser, liebe Leserin,

      gerade wird ein neues Projekt geboren:
      Tagesimpulse vom Liebhaber allen Lebens

      Vielleicht interessiert es dich zu erfahren, wie es dazu gekommen ist:
      Also Kirstin, Gott und ich hatten ein Gespräch in den Kommentarfeldern des Blogs
      Die heilende Macht des Sultans
      Kirstin schrieb im “Märchenblog von Rolf (7.Kap.)” unter anderem folgende Worte :

      Und ich weiß noch nicht genau, ob der Sultan (der seine neue Haremsfrau wegen eines Fluchtversuches NICHT bestrafte)  jetzt Gott oder die Zwänge des irdischen Lebens und der Gesellschaft symbolisiert. Sollte er Gott symbolisieren, könnte da tatsächlich noch was kommen für mich. Denn von Gott könnte ich mir tatsächlich vorstellen, daß er es gut meint mit mir.

      Als ich das las, hörte ich folgende Gedanken in mir:

      …und die unvorstellbaren Augen Gottes lesen mit leuchtendem Blick deine Worte, liebe Kirstin, und SEIN unendlich großes Weltenherz antwortet strahlend darauf – leise in dein Herz flüsternd:

      „Geliebte Kirstin, es ist tatsächlich so, wie du es dir mittlerweile vorzustellen vermagst – ICH meine es gut mit dir. Und das zeige ICH dir in den verschiedensten Metaphern und Zeichen. Wie schön, dass du es mir so langsam zutraust ;-) , und wie schön, dass du deine Augen und dein Herz dafür öffnest, meine Güte zu entdecken :-)
      In nie endender LIebe BIN und bleibe ich
      dein Freund Gott“

      Darauf antwortete Kirstin

      Mein lieber Freund Gott! ;)

      Sag mal bitte Deiner Marina ganz liebe Grüße und danke, daß sie es aufgeschrieben hat. Sehr liebevoll. Aber weißt Du, Du sprichst von Metaphern und Zeichen. Mag ja anderen viel Spaß machen, lustige Rätsel zu spielen, ich bin da mehr für Klarheit und Direktheit. Spart man sich viele Umwege ;) Du könntest mich z.B. mal so richtig drücken – weißt, denn gibt es gar keine Mißverständnisse mehr. Also, ich hab ja eigentlich mein ganzes Leben an Dich geglaubt, irgendwie immer. Und versucht, Dich zu finden, hab ich genau so lange. Vielleicht nicht immer so erfolgreich, aber der Wille war da. Nun find ich, könntest Du mir jetzt mal deutlich ein Stück entgegen kommen. Und bitte komm mir jetzt nicht mit dem freien Willen. Du selbst weißt am besten, was wirklich davon zu halten ist. Und ich wills ja auch gar nicht. Mein Ego und ich sind ja heilfroh, wenn Du endlich übernimmst. Wir haben nur immer gedacht, wir müssen alles alleine machen, und daß Du gar keine Lust hast, hier einzugreifen, daß es unser Job wäre, alles alleine zu überstehen und Du nur zuschaust. So wie im Theater – zu Deiner Kurzweil.

      Na ja, also mach gerne. Wir übernehmen unseren Part, aber wenn Du die Richtung vorgibst und jetzt endlich da bist für uns, denn käme uns das sehr recht. Vielleicht entdecken wir denn ja doch noch mehr positives im Leben.

      Viele liebe Grüße von Deinen Freunden Kirstin und Ego

      Darauf “hörte” ich sofort Gottes Antwort in mir und schrieb sie nieder:

      Meine geliebte Kirstin und mein lieber Freund Ego,
      schließe deine Augen und fühle meine Umarmung aus reinem Licht – ICH BIN und WAH(!)R immer da. Und nein – ich komme dir nicht mit freiem Willen ;-) – jedenfalls nicht auf Egos Ebene, doch ICH erINNERe dich, dass du, meine geliebte Tochter, als Seele dies alles genauso wolltest. Doch du wolltest in all dem auch irgendwann die GNADE entdecken (auch wenn du mit dem Wort so deine Mühe hast) – denn SIE ist es, die in dein Lewben tritt und alles erhellen kann – mitten in dem was ist.
      JETZT ist irgendwann! Okay?
      ICH liebe dich unendlich, und du spürst MICH, wenn du es auch manchmal gerade nicht im Innern kannst, in jedem Menschen, denn in ALLEN BIN auch ICH – die Liebe ohne Gegenteil, die Liebe ohne Wenn und Aber, der Liebhaber allen Lebens.
      Es umarmt dich
      dein Freund GOTT

      Dazu Kirstin:

      Lieber Gott, Du gefällst mir richtig gut. Mit Dir will ich dicke befreundet sein. Auch wenn Du jetzt wieder damit kommst, daß ich es ja alles selbst so wollte. Das sagen sie denn immer alle. Aber ch weiß ja mittlerweile selbst, daß ich völlig umnachtet war damals.

      Aber Du hast völlig recht damit, mit der Gnade. Genau das ist es ja, was jetzt so schön ist. Nach einem Leben voller Dunkelheit, in dem ich zwar völlig unhbewußt offenbar oft das richtige getan hab, aber es war mir eben nicht klar. Aber jetzt das Licht zu sehen und zu erleben, das ist schon obercool. Das is wie son Besuch auf dem Rummel. Aber das weißte ja selbst, kriegst es ja mit. Nö, also, is schon gut jetzt. Und ich bin heilfroh, daß Du jetzt da bist. Und sollte ich mal wieder so meine Anwandlungen kriegen, so nach dem Motto, ach, das schaffen wir schon – ein Leben in der Materie – erinnerst Du mich denn bitte an den heutigen Tag?

      Also wir haben Dich dolle lieb – Du Liebe ohne Gegenteil.

      Deine Kirstin und Ego

      Wieder “musste/wollte” ich sofort Gottes Antwort nieder schreiben:

      Ja, ja und nochmals JA, meine liebe Kirstin, :-)
      ich erinnere dich immer wieder daran, dass du NICHTS, aber auch GAR NICHTS allein tun musst. Überall wartet Gnade auf dich.
      ICH BIN da,
      dein unendlicher, dein liebender Freund GOTT,
      DEM du alles übergeben kannst – jeden Tag aufs Neue…

      Liebe Kirstin, ich (Marina) bekomme gerade die Idee, in den nächsten Tagen unseren gemeinsamen Freund GOTT öfter mal kurz zu Worte kommen zu lassen – mal sehn ob´s klappt… ;-)

      Dazu Kirstin:

      Au ja, Marina, kann ich da mitmachen? Nur ich rede ja nicht besonders salbungsvoll mit Gott, sondern so, wie er meinen „Schnabel“ erschaffen hat. ;)

      Und weißt Du, Gott, ich nehm Dich jetzt wirklich beim Wort. Ich find das toll, wie Du das jetzt über Marina ausgedrückt hast. Und ich (oder besser wir – Ego und ich) schließen jetzt einen Vertrag mit Dir, daß Du übernimmst? Wir wollen schon so lange, und Du versprichst uns, daß Du nicht wieder gehst. Ich weiß, ich weiß, Du warst immer da … ja, ich kenn das alles. Aber ich konnte es halt nicht fühlen. Wenn das mal wieder so sein sollte, könntest Du mich denn immer mal wieder anstupsen? Und vergiß einfach den freien Willen, ok. Mein freier Wille ist – der von Ego und von mir – wir wollen ganz freiwillig nur mit Dir!!!

      Viele liebe Grüße an Euch alle. Rolf staunt bestimmt nicht schlecht, was aus seinem Text geworden ist, oder? ;)

      Und Gott antwortet wieder:

      Liebe Kirstin,
      auch dieses „Gespräch“ hier – wie auch alles andere sonst – war schon seit langer Zeit, in der die Zeit nicht exisitiert, genau so gewollt – mit deiner wunderbaren Art und Weise zu reden, wie dir der Schnabel gewachsen ist – das liebe ICH so sehr, wie auch alles andere. Denn als der Liebhaber allen Lebens liebe ich es, zu lieben, was auch immer MIR zu lieben gegeben ist – und das ist ALLes – das goße Alles!
      ICH BIN da – und deine Anregung , den freien Willen zu vergessen, die liebe ich auch aus deinem süßen Gedanken-Stübchen, das sich Kopf nennt… und ICH gebe sie gern an dich zurück: Vergiß die Zeit, in der du dich mit dem „freien Willen“ herum gequält hast – bzw. lass sie einfach hinter dir. Eine neue Zeit bricht an mit
      deinem Freund GOTT

      Während ich das schreibe, kommt mir der schöne Gedanken, als Gottes Sekretärin zu fungieren:

      Liebe Kirstin,
      natürlich kannst du gern mitmachen. Ich werde als “Gottes Schreibhand” kleine Erinnerungsspuren setzen. Diese Tagesimpulse werden vielleicht nicht an jedem Tag sein, aber ich habe vor, es häufig zu tun, denn es kribbelt mich bei der Idee gerade richtig schön im Herzen. Mal sehn, was raus wird… Ich denke, „unsere neue Erde“ und/oder mein “Lichtgestöber” wird der passende Ort dafür sein. Demnächst geht´s los!

      Kirstin machte deutlich, wie wichtig ihr eine Weiterführung dieser Begegnung mit Gott ist:

      Lieber Gott,

      ich würds ja sehr schön finden, wenn wir sowas auch mal öffentlich machen würden, wie das hier. Weißt Du, sowas gabs nicht auf meinem eigenen Weg. Und ich glaub, es hätte mir möglicherweise geholfen, eher zu Dir zu finden. Weißt Du, ich hab irgendwie immer nur salbungsvolles gelesen oder so unheimlich positives Denken. Alles gut und schön, aber ich konnte das nie bedienen. Hab ich unserem Freund Olaf auch schon auf seinen Text geschrieben. Ich konnte das nie – und das war auch nicht ich. Aber schlecht hab ich mich trotzdem gefühlt deshalb, weil ich das nie konnte und wollte. So verkehrt, verstehst. Aber ich wußte doch, wie es in meinem Herz aussieht. Na ja, und ich wollt halt ehrlich sein. Immer ehrlich, das war mir immer wichtig. Auch wenn das bedeutet hat, auch mal mit Dir rumzudiskutieren. Na ja, und sowas würd ich auch halt gern mal bringen.

      Aber jetzt erstmal eine gute Nacht und schöne Träume von Kirstin und Ego.

      Gott dazu:

      Es ist alles bereits in Arbeit…   Schlafe gut, liebe Kirstin, und träume von den nächsten Worten von deinem
      FREUND GOTT

      Kirstin:

      Lieber Gott,

      eigentlich wollte ich schon auf die Couch, aber etwas läßt mich gar nicht los. Du hast mich heute voll geknackt. Und zwar hiermit:

      Ja, ja und nochmals JA, meine liebe Kirstin, :-)
      ich erinnere dich immer wieder daran, dass du NICHTS, aber auch GAR NICHTS allein tun musst. Überall wartet Gnade auf dich.
      ICH BIN da,
      dein unendlicher, dein liebender Freund GOTT,
      DEM du alles übergeben kannst – jeden Tag aufs Neue…“

      Das war der Oberhammer, das konnt ich Dir voll abnehmen. Und das hat mir so geholfen. Und jedes Mal, wenn ich heut mich etwas wacklig fühlte, denn hab ich genau an diese Sätze gedacht. Ob wir anderen das auch zugänglich machen können? Vielleicht hilfts ja noch jemand.

      Also jetzt aber ab auf die Couch. Gute Nacht Gott, Marina und Rolf. :) Ich freu mich so. Hab echt ein Geschenk hier gekriegt.

      Hier nun endet dieser Dialog erst einmal mit folgender Antwort von Gott:

      Liebe Kirstin,
      auch in deiner Couch BIN ICH und erwarte dich dort. Kuschle dich ein und mach es dir gemütlich mit MIR, ICH habe für alles gesorgt,
      dein Freund und unendlicher Liebhaber GOTT

      Ja, und ich, die Marina, bin nun ganz gespannt, was aus der Idee mit den kleinen Erinnerungs-Tages-Impulsen wird, und gestalte schon mal einige Bilder als Illustrationen dafür… :-)

      Ganz herzlich und fröhlich grüßt dich, liebe Kirstin, und alle anderen Leser

      Marina und unser gemeinsamer Freund GOTT  ;-)

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Glück – das bedingungslose Ja


Dass du dich JETZT dem Glück dieses Augenblicks öffnen kannst -
und dass es unendlich viele solcher Augenblicke geben möge
im bedingungslosen JA zu dem, was gerade ist,
wünsche ich dir, mir und uns allen hier!

Marina

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Glaube an dein Glück

Die Liebe deines Herzens

In der Liebe deines Herzens findest du

…das bedingungslose JA zu deinen Tränen, deinem Lächeln,

deinen Kämpfen, deiner Ruhe,

…den tiefen sanften Atemzug,

der dich weitet und weich macht -

empfänglich für die gütige Kraft,

die dich gerade jetzt in sanfter Umarmung hält,

…das geflüsterte ICH BIN ,

das dich zurückführt in die Quelle deines Seins,

…die Entschlossenheit, jede Stunde neu los zu gehen

im Vertrauen auf die Kraft der Liebe,

die alles durch strahlt.

Öffne dich dem Glück

– atme -

mehr ist nicht zu tun.

Öffne dich der Wahrheit dieses Augenblicks,

wie sie auch immer sein mag.

Nimm die Liebe, die dir das Leben jetzt gerade schenkt.

Atme! Nimm sie ganz!

Glaube an dein Glück – jeden Tag aufs Neue.

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Der heilige Raum im Innersten

 

Dass wir den heiligen Raum in unserem Inneren immer wieder finden und darin das erhalten, wonach wir uns so sehr sehnen, wünsche ich uns allen sehr!

Herzlich grüßt euch Marina

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Das Geschenk göttlicher Gnade: tiefer grundloser Frieden

Und manchmal – mitten in den Wirren der Gefühlsstrudel -
breitet sich ein Frieden aus,
den du nicht verstehst,
der dich sanft umfängt, wie eine liebende Umarmung,
der dich ein Stück weiter trägt,
wo du wieder atmen kannst,
nicht nur um Luft zu holen,
sondern um deine Seele zu spüren.

Denn SIE ist es, die alles gerufen hat.
SIE ist es , die dich gerufen hat.
SIE ist es, die dich genauso haben will , wie du bist.
SIE ist es, die dich niemals fallen lässt
und auch in allergrößter Bedrängnis um den tiefen Sinn
und das wahre Ziel jeder deiner Schritte
und all deiner Erfahrungen weiss:
die Liebe in all ihren Facetten
im Geben und Nehmen,
im Leichten und im Schweren,
im Lachen und im Weinen,
im DA sein un d imm FORT sein,
in Nähe und Entfernung spüren zu können –
so lange, so tief, so überwältigend
bis du SIE in all ihrer Macht kennst –
bis du DICH in all deinen Facetten kennst, annimmst und…  LIEBST!

Ich wünsche uns allen die Gnade des tiefen, grundlosen Friedens, der einfach da ist, weil Gott ihn uns schenkt!
Eure Marina

Wenn du Lust hast auf weitere spirituelle Impulse und vielleicht auch Austausch darüber haben möchtest, schau doch mal in das neue Forum Geborgen-hier-und-jetzt unter folgendem Link:

http://geborgen-hier-und-jetzt.phpbb8.de

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Engel der DeMut und Größe

In dieser Woche begleitet uns besonders die Energie
des Engels der DeMut und Größe

ER sagt zu dir:

“Ich gebe dir den Mut zur DeMut,
um dich vor der Größe und Macht des Göttlichen
(in dir und um dich herum) zu verneigen
und im Bewusstsein der Begrenztheit deiner Persönlichkeit
zu sagen:

Ich bin klein – und DU bist groß,
trage mich in deinem liebenden Schoß
dorthin wo du es für richtig hältst.”

Eine ausführliche Botschaft dieses Engels findest du im neuen Forum
“Geborgen hier und jetzt”

Übrigens:
Auf meiner Website www.marina-kaiser.de
kannst du Engelkarten online ziehen
und auch Grußkarten versenden
(u.a. auch Engelkarten)

Ich wünsche dir und uns allen,
dass wir uns auch in dieser Woche gut beschützt fühlen,
unterstützt, geliebt und

geborgen hier und jetzt


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Der Geist der Gnade

GNADE – ein altes Wort, und dennoch at es für mich eine große Kraft, eine der wesentlichsten Facetten der Liebe ist die Gnade. Hier lasse ich den Geist der Gnade so wie er durch mein Empfinden fließt, einfach mal sprechen:

Geliebtes Wesen,

bis hierher hat dich dein Stern geführt, durch Höhen und Tiefen, zuweilen über Umwege, zuweilen ganz gradlinig, so wie du es in jedem Moment zulassen konntest. Und an jedem Tag gab es Glücksperlen, mal kleinere, mal größere – mal hast du sie bemerkt, und so manches Mal warst du zu beschäftigt und hast darüber hinweggesehen. Aber glaube mir, an jedem Tag gab und gibt es etwas zu feiern, denn jeden Tag bekommst du Geschenke vom Leben: Licht, Energie, Kraft, Überraschungen, Herausforderungen, Anlässe, deine Gefühle zu fühlen, dich selbst zu spüren und dich lieb zu haben. Heute sage ich dir: Feiere diesen Tag ganz bewusst mit all seinen Geschenken, die er dir gebracht hat und noch bringen wird, und freu dich an all dem, was du zu verschenken hast. Heute öffnet sich der Himmel besonders weit und gießt seinen Geist des Friedens, seine Kraft der Liebe aus. Betrachte dein Leben heute mit glücklichen Augen, gerade jetzt wirst du ganz besonders innig vom Licht umarmt. Heute ist ein Tag und eine Nacht besonderer Gnade. Dein kleines Ich wird liebevoll gehalten in inniger Umarmung durch dein höheres Selbst. In der Haltung der Gnade, der bedingungslosen Liebe, umarmt das Starke die Schwäche, das Wissende die Unwissenheit, das Großzügige den Kleingeist, das Sanftmütige den Kämpfer, das Vertrauen die Angst im Bewusstsein, dass alles als ein Teil vom unendlichen Ganzen in jedem von uns ist. All das, was du in dir selbst und in anderen liebevoll mit Großmut und Verständnis ansehen kannst, ist ein Akt der Heilung und Gnade – dir selbst gegenüber. Mach dir dieses Geschenk!

Umarme in deinem Gegenüber dich selbst. Wenn du alles, was du als klein und unperfekt wahrnimmst, mit Verständnis und Mitgefühl segnen kannst, segnest du damit auch deine eigenen Schwächen und begibst dich in die Haltung einer Liebe, die sich vor allem für dich selbst wunderbar anfühlt. Erlaube dir, die grenzenlose Kraft der Freude zu fühlen, die dich durchfließt, wenn du heute die Hochzeit zwischen deinem kleinen Ich und dem höheren Selbst, deinem göttlichen Bewusstsein, feierst. Dein göttliches Selbst ist ein Partner, auf den du dich immer verlassen kannst, der dich bedingungslos liebt und der dich mit seiner Freundlichkeit und Güte stark macht, so dass es dir immer leichter wird, dich selbst und die Menschen deines Lebens mit dieser gleichen Liebe und Güte anzunehmen. Durch die Kraft Seiner Gnade, die unabhängig ist von jeglichen Verhaltensweisen, frei von Anforderungen und Bedingungen, wie etwas oder jemand oder du selbst zu sein hätte, erlebst du allumfassende Freude und einen Frieden, der tiefer ist als jede Vernunft. Wenn du in ihn eintauchst, bist du zu Hause, zu Hause in der Heimat deiner Seele, deines wahren Seins.

Lass dich von deinem Stern führen durch die Schatten deiner Zweifel und Ängste ins Licht dieser Gnade. Weihe die Nacht, das Dunkle, das Unperfekte dem Licht der bedingungslosen Liebe und feiere diese geweihte Nacht, selbst dann, wenn sich manchmal wie die “dunkle Nacht der Seele” anfühlt! Sei sicher, dass sie dir Geschenke bringen wird, die du vielleicht erst viel später als solche wahrnehmen  kannst, als neue chancen des Lebens. Freue dich an dem, was in dir neu geboren wird. Lass mich, den Geist der Gnade, innen und außen lebendig werden – indem du dir selbst und allen Menschen, denen du begegnest, die Gnade erweist, euch so anzunehmen, wie ihr seid – auch dann, wenn es jemand scheinbar gar nicht “verdient”.

Dass wir miteinander im Geist der Gnade leben, als allererstes selbst gnädig und gütig mit uns sind, dass wir diese Güte auch durch andere Menschen und schließlich durch das Leben sebst erfahren, und dass wir das gute Gefühl fühlen können, wenn wir auch anderen gegenüber “Gnade vor Recht ergehen lassen”, wünscht sich aus tiefstem Herzen

Marina ;-)

P.S. Wenn du Lulst hast, über deine eigenen Gnaden-Erfahrungen zu erzählen oder auch einfach nur am Austausch mit anderen menschen liebevolle Annahme und gegenseitige ermutigung zu erfahren, besuch uns doch einfach mal im neuen Forum, der liebevollen Begegnungsstätte “Geborgen-hier-und-jetzt”

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Ein Brief an meine Scham

Oh, du mein lieber, du mein verängstigter Teil der Scham,

den ich so gut kenne und so manches mal fühle. Ich schreibe jetzt zu dir, zu dir ganz persönlich, verstehst du?

Ich nehme ganz sanft deine zitternde Hand in meine und halte sie ganz fest, aber nicht zu fest. Sie soll sich sicher gehalten fühlen, nicht beengt…
Du liebe Scham, du liebe Angst, ich kenne dich, ich verstehe dich, ich liebe dich von ganzem Herzen. Und ich weiß dich in noch viel umfassender Weise geliebt von Gott, unserem verehrten Alles-was-ist, unserer All-Liebe.
Denn verstehe: Was immer ist, gewesen ist und sein wird, wie immer du warst, bist und sein wirst – du konntest und kannst niemals anders sein, denn du bist vom Leben, vom Göttlichen Sein, von deinem wahren Selbst genauso gemeint, wie du in jedem Moment bist – und wirst und wurdest genauso gebraucht!!! Auch wenn das für dich so oft (genauso wie für mich) nicht begreiflich ist. Wir wollen doch so gerne nur “gut” sein. Und die Krux ist: die anderen wollen das auch. Doch wenn alle “gut” sind, woran wird dann das “Gute” spürbar?

Zum Gut-Sein gehören Gelegenheiten – und diese Gelegenheiten schenken wir in unserer Unvollkommenheit oft den anderen. Sie können erst durch unsere scheinbaren Schwächen “gut” sein (z.B. helfend, verstehend, mitfühlende, vergebend…). Solch eine große, liebevolle Aufgabe erfüll(t)en wir, wenn wir scheinbar “nicht so toll” sind.

Also, du mein lieber Scham- und Angst-Anteil, sei beruhigt, du wirst genauso gebraucht wie du bist und im Namen des Lebens bedanke ich mich bei dir für dein Genauso-Sein!!!

Mit einer innigen, wärmenden Umarmung grüßt dich deine Gesamtpersönlichkeit

Marina

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Ich glaube daran… nicht nur zur Weihnachtszeit

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Hingabe – auch an den Schmerz…

fällt so schwer! Dabei birgt die Annahme eines jeden Gefühls (also wenn es Schmerz ist, auch Annahme des Schmerzes) die Möglichkeit, alles wie eine Welle zu zu lassen und wieder gehen zu lassen.  Zu diesem Thema entwickelte sich eine Geschichte in meiner inneren Welt:

Das große JA

Sie war im Begriff, sich IHM ganz zu schenken und sie wusste, es fehlte nur noch ein Schritt dazu. Lange schon spürte sie das Glück in Momenten tiefer Hingabe, wenn sie dachte: „Okay, mach mit mir, was du willst. Du bist mein Meister, ich vertraue DIR blind.“ Eine heiße Welle, ein Kribbeln durch den ganzen Körper durchfuhr sie bei diesen Worten, ob gedacht oder laut ausgesprochen, war fast egal. In diesen Augenblicken fühlte sie gleichermaßen einen so tiefen Frieden und eine so heiße Lebendigkeit, dass sie dem daraus entstehenden Gefühlsstrudel ertrinken könnte. Und es gab Momente, in denen sie darin ertrank, versank in eine Dimension jenseits aller Gedanken. Viel zu selten waren diese Geschenke, die sie sich damit machte, und was blieb, das war die Sehnsucht – die Sehnsucht danach in dieser Dimension unter der Oberfläche des normalen Lebens, beständig sein zu können, die Sehnsucht, das absolute Aufgehen in dieser Einheit zu erleben, die ihr jegliche Entscheidung abnahm, die nichts von ihr forderte, was sie zu sagen oder zu tun hätte, und die gleichzeitig ALLES von ihr verlangte. ALLES! Die Aufgabe des eigenen Willens – das war das große ALLES, was ihr den Atem nahm und sie gleichzeitig vor Angst zittern und vor Hingabe zerfließen ließ. Und zu diesem ALLES, das spürte sie schon lange, fehlte noch etwas… Wieder sprach sie die magischen Worte: „Meister, ich schenke mich dir ganz!“

Und es war, als fühle sie IHN lächeln, während er sanft, leise und dennoch absolut klar sagte: „Du weißt, dazu fehlt noch etwas.“
Was ist es?“ fragte sie gespannt.
Willst du es wirklich wissen?“ .Seine Stimme klang nahezu gefährlich leise in ihrer gespannten Stille
.
Ja“, hauchte sie, „sag es mir!“
Bitte MICH darum!“
Bitte, verehrter Meister, sag mir, was ist es? Was fehlt noch an meiner totalen Hingabe?“
Ich werde es dir nicht sagen, ich werde es dich fühlen lassen.“

Wieder durchfuhr sie eine heiße Welle der Erregung, eine Mischung aus Spannung, Neugier, Angst und ja was? Was war es noch?
Lebenskraft!“ antwortete ER ihr in ihre Gedanken hinein – „pure Lebenskraft! Du kannst auch (Lebens)Lust dazu sagen, eine Lust, die tiefer ist als alle Lust , die du bereits kennst. In diesem Moment durchfuhr sie eine bange Ahnung, die sie erschauern ließ, eine seltsame Mischung aus Angst und Lust bemächtigte sich ihrer.
Die Angst sagte: „Tue diesen Schritt nicht, noch kannst du zurück.“

Die Lust sagte: „Ja, ich will!“
Und noch ehe sie eine bewusste Entscheidung treffen konnte, spürte sie, wie die Lust diese Worte laut aussprach:
JA, ICH WILL!

In diesem Moment durchzucktesie eine Welle des Schmerzes, der in ihr Erinnerungsspots an vielfältige schmerzvolle Sekunden aufblitzen ließ – die intensivsten Schmerzen ihres Lebens bündelten sich in diesem einen Moment – und seltsamerweise ging damit auch eine kribbelnde Lust einher.

Sie wollte einen tiefen Atemzug nehmen, doch ihr Atem ging stoßweise kurz, kräftig, eine weitere Schmerzwelle durchzuckte sie, warf sie nieder und dabei hörte sie die Stimme ihres Meisters: „Auch das gehört dazu! Auch darin ist meine Liebe!“

In diesem heißem Strudel, der ihr nahezu den Atem nahm, der sie gefangen hielt in einer unb armherzigen, liebenden, kraftvollen, und zugleich wonniglichen Umarmung, ertrank sie und schenkte sich ihrem Meister ganz, schenkte IHM auch das Letzte: ihre Bereitschaft, auch den Schmerz anzunehmen, die Angst , alles zu verlieren, die Wut, niemals all das zu bekommen, wonach sie sich sehnte, die Scham, immer unvollkommen zu sein, die Sehnsucht nach dauerhafter Liebe, alles das vereinte sich in einem tiefen Seufzer: „Ja, Meister, mein Gott, dein Wille geschehe – ich nehme alles – auch den Schmerz. Ich schenke mich DIR ganz.“

Und während sie ertrank, und das letzte Stückchen Ei genwille aus ihr heraus floss, fühlte sie eine nie gekannte Befreiung. Sie brauchte nur noch zu folgen. IHM folgen, keine Angst mehr, etwas falsch zu machen, kein bemühtes Streben nach all dem, was sie glaubte, für ihr Glück zu benötigen, kein sorgenvolles Mühen, so zurechtzukommen in der Welt, dass sie Schmerz umgehen, vermeiden oder reduzieren könne, nichts von alledem, was sie bisher am Leben gehindert hatte… Tief atmete sie auf., fühlte sich geborgen, wie niemals zuvor, im Schoß ihres liebenden Meisters, der sie küsste mit dem Atem des Lebens, und sie hielt in den Armen des Lichts.
Immer noch zuckend, vor Lebendigkeit versank sie in eine so tiefe, entspannende Hingabe, die ihr den Himmel in sich selbst schenkte.
Leise flüsterte es in ihr: Auch dieser hingebungsvolle tiefe Frieden ist eine Welle, die dich sanft wieder entlassen wird in dem vom Eigenwillen bestimmten Mensch-Sein, doch du wirst diese Wellen rufen können mit den Worten:

Ja, mein Gott, verehrtes Leben, ich schenke mich DIR ganz – dein Wille geschehe! Ich nehme ALLES von DIR!“


Dass wir täglich die Bereitschaft fühlen können, das Leben GANZ zu nehmen, mit all seinen lebendigen Erfahrungen, die es uns schenkt – und dass wir die  Liebe darin erkennen und empfinden können, wünscht uns allen

Marina

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Engel der Annahme

(Engelkarte zu meinem Buch “Engel begleiten dich”)

Dass wir uns selbst und einander
immer leichter und immer öfter
annehmen können – auch und gerade dann,
wenn wir uns unvollkommen fühlen,
dass Druck und Anstrengung,
um vermeintliche Erwartungen zu erfüllen,
uns nicht mehr belasten,
und wir uns einfach erlauben zu sein wie wir sind,
wünsche ich dir und mir von Herzen!

Marina

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Eine Geschichte über göttliche Liebe

 

JEMAND erinnert sich

Jemand fühlte sich oftmals überfordert und erschöpft, geplagt von immer wiederkehrenden Versagensängsten. Was immer er tat, er fürchtete, es nicht gut genug zu machen. Und wenn ihm ein Fehler oder Missgeschick geschah, war er untröstlich. Wie sehr sehnte er sich danach, einfach in Frieden mit sich selbst leben zu können, ohne Angst. Manchmal wünschte er sich, unbeschwert wie ein Kind leben zu können, mit dem Gefühl, sich darauf verlassen zu können, dass gut für ihn gesorgt ist, dass er vom Leben geliebt ist, ganz gleich, was er tut.

Als er wieder einmal nicht einschlafen konnte, weil er darüber nachgrübelte, was am vergangenen Tag richtig oder falsch gewesen sein könnte, gut oder fehlerhaft, passend oder unpassend, gelungen oder misslungen…, kam ein Engel in seine Gedanken. Denn er hatte zwischendurch gedacht: „Himmel hilf! Ich will doch alles richtig machen!“

Dieser Engel lud ihn ein zu einem Besuch im goldenen Palast der Liebe. Von der Freundlichkeit und Güte dieses Engels berührt, ließ sich Jemand von ihm an die Hand nehmen. Sie flogen gemeinsam durch Raum und Zeit und sahen schon bald die goldenen Türme und Kuppeln eines herrlichen Palastes in der Sonne glänzen. Ein wunderschöner bunter üppiger Garten umgab die prachtvollen großzügigen Bauten. Der Engel ging mit Jemand durch den Garten und führte ihn zum großen goldenen Eingangsportal, das bereits weit offen stand für ihn. Eine weiße Marmortreppe führte zu dem goldenen Tor, in dem Gott mit weit geöffneten Armen stand und auf Jemand wartete. Eine wunderschöne hell leuchtende Aura umgab ihn und bestrahlte die ganze Treppe, die hell glitzerte und funkelte in Seinem Licht. Jemand stand unten an der Treppe und fühlte sich so klein in all dieser Pracht.

Und vielleicht kommst du in diesem Moment auf die Idee, wie es wäre, wenn du an dieser Stelle stündest… vielleicht ist es wie der sanfte Hauch einer Erinnnerung… Als Mensch fühlst du dich manchmal so klein… manchmal beschämt…

Ermutigend flüstern WIR dir zu: Es ist alles in Ordnung. Du bist bei Gott willkommen. Sage IHM, zeige IHM, wie du dich fühlst. Und du kniest vielleicht an der untersten Treppenstufe nieder und sagst zu IHM: „Ich bin in meinem begrenzten Alltagsbewusstsein so klein und du bist groß, so groß und herrlich!“

Und Gott antwortet dir mit den Worten: „Ja, geliebter Mensch,und du darfst dich klein fühlen wie ein Kind und unbesorgt nehmen, was ich dir gebe. Ich gebe und du nimmst.“ Kannst du fühlen, liebes Wesen, wie gut es auch tun kann, klein sein zu dürfen? Unbelastet von jeder Verantwortung? Nimm einen tiefen Atemzug und sage dir: „Ich darf nehmen. Gott gibt!“ Und während du das tust, kannst du möglicherweise die grenzenlose Erleichterung fühlen, die diese Erlaubnis mit sich bringt. Dann hörst du, wie Gott freundlich zu dir sagt: „Steh auf, lieber Mensch, und komm zu mir. Sei willkommen in meinem Haus.“ Langsam gehst du die Treppe hinauf. Wie sollst du dieses große leuchtende Wesen begrüßen? ER lächelt dir zu und öffnet noch einmal ganz weit seine Arme in einer unmissverständlichen Einladung, dich an Seinem Herzen zu halten. Vorsichtig näherst du dich IHM und spürst, wie Seine warmen kraftvollen Arme dich behutsam umfangen. Sanft bettet er dein Gesicht an Seine Brust und du hörst und spürst den Herzschlag Gottes. Die Zeit bleibt stehen und du fühlst Seine unermessliche Liebe, die er für dich in Seinem Herzen trägt und immer schon getragen hat vom Anbeginn der Zeit bis in alle Ewigkeit. Und Gott spricht zu dir mit seiner ruhigen warmen Stimme, während er dich immer noch in seinen Armen hält: „Sei willkommen, du mein geliebtes Wesen. Dies ist der goldene Palast der Liebe, in dem du nun mit mir wohnen sollst. Ich liebe dich unendlich und bin immer für dich das – ganz für dich. In jeder Stunde kannst du zu mir kommen und mich um Rat und Beistand bitten. Jederzeit öffne ich meine Arme und mein Herz für dich, immer habe ich für dich Zeit. Du bist mir niemals eine Belastung, denn ich sorge für dich als mein geliebtes Kind. Ich führe und leite dich. Wann immer du mich fragst, antworte ich dir. Du kannst bei mir niemals etwas falsch machen, denn richtig und falsch gibt es in Wahrheit nicht. Alles, was ist, ist in Ordnung. Was auch immer du tust, denkst und fühlst, wie auch immer du dich entscheidest – es ist in Ordnung, in der Ordnung der Liebe.“

Etwas zweifelnd schaust du Ihn vielleicht an und ER nickt dir bestätigend zu, führt dich zu einer wunderschönen weichen Couch und lässt sich mit dir darauf nieder. Er legt Seinen Arm um dich und bettet dein Gesicht an Seiner Schulter. „Lehne dich an, geliebtes Wesen und ruhe aus. Hier hat jede Mühe und Plage ein Ende. Ich sorge für dich. Und ich sorge gut für dich. Das einzige, was du zu tun hast, ist für dich sorgen zu lassen!“ Immer noch kannst du vielleicht kaum glauben, dass es so einfach sein kann. Deine so gewohnten ängstlichen Gedanken kommen noch nicht gleich zur Ruhe. „Hoffentlich benehme ich mich in dieser prachtvollen Umgebung angemessen und mache nichts falsch…“ Gott, der natürlich alle deine Gedanken kennt, spricht zu dir wie zu einem Kind: „Du bist jetzt hier zu Hause und kannst dich ganz sicher fühlen. Niemals wirst du bei mir irgendein Wort oder einen Blick des Unmuts oder gar Tadels erleben, was auch immer du tust oder lässt.“

Lächelnd weist er auf eine kostbare Vase und erklärt dir: „Auch wenn dir zum Beispiel diese wunderschöne Edelsteinvase entzwei gehen sollte und in Einzelteile zerspringt, würdest du kein böses Wort von mir hören. Ich würde dein erschrockenes Gemüt mit einem Lachen beruhigen und dir sagen: „Komm wir machen andere Schmuckstücke aus den Edelsteinen. Nichts ist schlimm!“ Wieder öffnet ER weit Seine Arme und gibt dir die wunderbare Zusage: „Wann immer du möchtest, kannst du dich in meinen Armen meiner Liebe vergewissern. Du kannst mitten in der Nacht zu MIR kommen, einfach wenn du den Wunsch spürst, zu sehen ob ich, ob meine Liebe, noch für dich da ist. Ich werde dir zart über die Wange streicheln, deine süße Nase küssen und sagen: Ja, Liebes, es ist gut dass du kommst! Ich liebe dich, du wunderbares Wesen. Dann öffne ich meine Decke, du schlüpfst zu mir in mein Bett und zusammen, dicht an MICH gekuchelt gekuschelt kannst du bei MIR schlafen bis zum Morgen, der ein guter neuer Morgen wird. So wie jeder Tag hier in meinem goldenen Palast ein guter Tag ist – ohne Angst, ohne die Möglichkeit irgendetwas falsch machen zu können. Ich liebe dich so, wie auch immer du bist. Und ich bin immer da für dich – immer ganz für dich da. Und wenn doch manchmal die Angst dich plagt, dann legen wir sie zwischen uns und nehmen sie in unsere liebenden Arme. Da kann sie sich ausruhen und spüren:

Es gibt wirklich nichts zu fürchten!

Geliebter Mensch, dieser goldene Palast der Liebe existiert wirklich. Er ist da! Er wartet auf dich in deinem Herzen. Jeder Mensch trägt ihn in sich und wird ihn früher oder später entdecken. Erst werden es nur Momente sein, dann werden diese sich verdichten – und der Himmel auf Erden entsteht… Gott ist da – ER wartet auf dich, tief in dir und weit um dich herum. Er will, dass du so mit dir selbst umgehst, wie ER es dir heute im goldenen Palast der Liebe gezeigt hat. Wenn du so liebevoll mit dir selbst bist, geht ein Strahlen von dir aus, das auch andere Menschen berührt und anregt, den Gott, der tief in euch allen ist, leben zu lassen.

Lasse Gott in dir leben – mehr ist nicht zu tun, verehrter Mensch!

Wir helfen dir dabei,    WIR, die guten Kräfte deines Lebens

Mit dieser Geschichte wünsche ich uns allen, dass wir uns mehr und mehr in dieser Art lieben können, auf dass der Himmel den Weg auf die Erde finde!

Viele LIEBE-volle Tage nun in 2012 und jederzeit!

Marina


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Der Weihnachtsmann spricht

Ich bin der Geist des Weihnachtsmannes, der alles sehen und alles hören kann, weil er mit dem Herzen zuhört.

Sind wir nicht alle – so alt wir auch sein mögen – irgendwo noch Kinder, die sich manchmal danach sehnen, jemandem, dem sie vertrauen können, alles zu erzählen, was sie bedrückt? Du kannst mir vertrauen, lieber Mensch. Weißt du was? Ich lade dich ein, dir alles von der Seele zu reden, was dich bedrückt. Du kannst mir einen Brief schreiben oder dir vorstellen, wie du deinen Kopf in meinen Schoß legst und mir alles erzählst. Vielleicht sind es (finanzielle) Sorgen, Mutlosigkeit, Selbstzweifel und Ängste, Minderwertigkeitsgefühle oder Sehnsucht nach einem Partner, mit dem du Liebe und Geborgenheit empfinden kannst…

Schließlich frage ich dich: Kennst du den Schatz, der in dir schlummert? Ich sage dir: Als erstes musst du selbst deinen inneren Schatz kennen – erst dann können ihn die anderen entdecken. Glaube mir, du bist in Ordnung – genauso wie du bist. Du bist ein einzigartiger wunderbarer Mensch voll Liebe und Herzenswärme. Du bist ein so zauberhaftes Wesen voll Anmut und Schönheit.

Ich bin der Weihnachtsmann und ich kann deine Schönheit sehen. Nur du selbst siehst sie manchmal nicht, genauso wenig wie du vielleicht deinen inneren Schatz ganz und gar kennst. Was meinst du, soll ich dir bei deiner Schatzsuche helfen?

Der Text ist aus dem Advents-Roman "Engel weisen den Weg"

Ich wünsche dir, dass du dir deines inneren Schatzes stets bewusst bist!

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Maria im Wohnwagen – auch eine Art Weihnachtsgeschichte

Heute möchten WIR dir wieder einmal eine Geschichte erzählen:

Ein verzweifelter Mann, der in einem Anfall rasender Eifersucht seine Frau geschlagen hatte, irrte spät in der Nacht durch die Straßen seiner Stadt. Er fror, und die Tränen liefen ihm übers Gesicht – er merkte es nicht. Es war ihm auch gleichgültig, wohin er lief – nur weg, weg von dem abendlichen Geschehen, das ihn so außer sich gebracht hatte. Aber er konnte vor dem Schmerz nicht davon laufen, er nahm ihn mit bis an den Stadtrand. Dort begegnete ihm eine Frau, und er fragte sie: „Wo bin ich hier ?“ Sie hörte den unausgesprochenen Hilferuf in seiner Frage, nahm ihn einfach an die Hand und führte ihn zu einem Wohnwagen. „Du brauchst etwas Warmes zu trinken, lieber Freund“, sprach sie selbstverständlich. Und er ging mit ihr. Wohin sollte er auch gehen? Er konnte nicht mehr zurück nach Hause.

Im Wohnwagen war es warm – und diese Wärme kam nicht nur von der Kerze und der Heizung …

Die Frau, die sich als Maria vorstellte, machte Tee, gab ihm eine Decke, schmierte ein Brot für ihn. Und schließlich setzte sie sich zu ihm, nahm seine Hand und sprach: „Du kannst mir alles erzählen, was immer es auch sei.“ In ihren Augen war ein Leuchten, das ihn die Wahrheit ihrer Worte fühlen ließ. Und er, der nie viel sagte, begann zu reden.

Er sprach von seiner mordsmäßigen Wut, die ihn gepackt hatte, als er seine Frau in den Armen eines anderen gesehen hatte, von seiner Verzweiflung sie zu verlieren, von seinen Selbstzweifeln und Minderwertigkeitsgefühlen, die ihn schon lange plagten, und die ihn dazu gebracht hatten, sein Gefühl so weit zu drosseln, dass er kaum noch Liebe und Freude empfinden konnte. Er sprach von seiner Verbitterung und seinem Selbsthass und von dem immensen Schmerz, nun auch noch das Liebste, das er hatte, verloren zu haben – seine Frau. Wie sehr bereute er es, dass er sie geschlagen hatte!

Maria hörte ihm zu, fühlte seine Not und sagte nur drei Worte: „Ich verstehe dich“. Und er, der so lange Zeit seine Gefühle unterdrückt hatte, begann zu weinen. Sie war bei ihm, als heftiges Schluchzen seinen Körper schüttelte, und nahm ihn in die Arme, als er nicht mehr aus noch ein wusste. Lange hielt sie den Weinenden an ihrem Herzen und schenkte ihm schweigend ihr Mitgefühl. Als die Tränen versiegten und er sich langsam beruhigte, war er nicht mehr der Gleiche wie zuvor.  Er sah Maria an. Sie war etwas rundlich und nach landläufigen Kriterien nicht unbedingt schön zu nennen. Ehrfurcht und tiefe Dankbarkeit für diese strahlende, liebende Frau, die ihm mit ihrem Herzen zugehört und angenommen hatte, erfüllten ihn.

Er flüsterte „Danke!“

Maria verstand all das, was er mit diesem einen Wort sagen wollte, und nickte lächelnd. „Könnte es nicht sein, dass jener Mann, mit dem du deine Frau vorgefunden hast, sie umarmt hat, um ihr Trost und Verständnis zu geben, genau so wie ich es soeben bei dir tat?“, fragte sie. Mit dieser leisen Hoffnung im Kopf, mit der Wärme des heißen Tees und des Mitgefühls im Bauch und mit geöffnetem Herzen ging der Mann nach Hause – und ein neues Leben begann…

Geliebter Mensch, auch du kannst anderen Menschen zuhören wie Maria es tat: In der Haltung von Verständnis, Mitgefühl und bedingungsloser Annahme. Die Liebe deines Herzens kann deinem Gegenüber ohne viele Worte eine Kraft geben, die ihn neu leben lässt.

Wenn du dich jemandem ganz und gar zuwendest, ihn anhörst ohne jegliche Beurteilung und ihm Verständnis und Liebe zeigst, ganz gleich, was er dir erzählt, machst du ihm ein immens großes Geschenk: Du erinnerst ihn an die Kraft, die auch er in seinem Herzen trägt. Wann immer du einem Menschen aufmerksam und liebevoll zuhörst, erfährst du mehr, als die Worte dir sagen können, und die Welt wird ein Stück heller durch dich.

WIR wollen dir helfen, mit deinem Herzen zu hören,      WIR, die guten Kräfte deines Lebens

Mit dem  281. Brief aus meinem Buch “Engel, die guten Kräfte deines Lebens, Band 2 möchte ich dir und mir und jedem von uns Menschen wünschen, die uns in verzweifelten Momenten verstehen und annehmen. Und ich wünsche uns die Herzenswärme der Maria, denn dann wird auch mitten in den kalten Wintertagen unseres Lebens  Weihnachten wahr – egal zu welcher Jahreszeit.

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Nikolaus

Stern des Nikolauses

Ich bin der Stern,
auf dem der Nikolaus in dieser Zeit zu dir geflogen kommt.

Der Geist des Nikolauses reist nämlich
nicht immer durch den Kamin,
er hat auch Sinn für Neues,
und so fliegt er diesmal mit einem Stern zu dir.

Der gute Nikolaus lädt dich ein,
dich in seinen weiten warmen roten Mantel ein zu kuscheln,
der all deine Gefühle wärmend und manchmal,
wenn nötig, auch tröstend umhüllt.

Er flüstert dir mit seiner tiefen Stimme zu:
“ICH BIN DA,
selbst dann, wenn nichts und niemand zu sehen ist.
Ich bringe dir unsichtbare Geschenke,
die sich manchmal auch in süßen kleinen Dingen ausdrücken,
oder in Grüßen und Gedanken lieber Menschen .
Vor allem aber geschehen sie in dir!

Erwarte mich und meine unsichtbaren Geschenke
-
erwarte kleine Wunder
-
und halte deine Augen und deine Gefühle dafür offen.
Ich bringe sie irgendwann am Tag -
ein schöner Anblick, Töne eines alten oder neuen Liedes,

eine plötzlich auftauchende Idee in dir,
wie du dich und dein inneres Kind beschenken kannst…

Ich bin da auf meinem Stern, und lade ich dich ein,
mit mir eine Sternenreise
ins Himmels-Weihnachts-Wunder-Land zu machen.
Was möchtest du dort mit mir erleben?
Alles ist möglich dem, der an mich glaubt!”

 

Einen herz-erwärmenden Nikolaustag
mit liebevollen Wundern
in der äußeren oder inneren Welt
wünscht dir

Marina

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Stern der Stille

Ich bin der Stern der Stille.

Ich führe dich
in den heilenden Raum der Stille tief in dir.

Dort streichelt dich
das zärtlichen Licht der Stille.

Dort halten dich
die starken Armen der Stille.

Dort nährt und stärkt dich
die wohltuenden Kraft der Stille.

Und zuweilen tröstet
die wundersame Berührung der Stille
dein manchmal so wundes Gemüt.

Möge die Kraft der Liebe
aus dem geheimen Raum der Stille dich leiten,
auch dann, wenn um dich herum
vieles in Eile umher schwirrt.

Ich bin der Stern der Stille,
ich lasse dich die s
anfte Macht der Stille spüren,
wenn du meinen zärtlichen Schein
in deinem Herzen suchst.

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