Archiv für Weihnachten und Advent

Sei sanft mir dir – besonders zwischen den Jahren

Besonders in dieser Zeit zwischen den Jahren

empfiehlt es sich

sanft und behutsam,
fürsorglich und achtsam,
freudig, dankbar und liebevoll
durch den Tag zu gehen –

ganz besonders zu uns selbst nach allen “Regeln” der Kunst

LIEBE voll

zu sein.

Denn die Energie dieser Tage zwischen Weihnachten und dem 6. Januar
strahlt in die zwölf Monate des neuen Jahres hinein.

Jeder dieser Tage steht Pate für einen der 12 Monate.

In diesem Sinne, lasst es euch gut gehen!

Herzlich grüßt euch MarIna

P.S. Solltest du Lust haben, einige Grüße und Gedanken zum Jahreswechsel als E-Card zu verschicken, kannst du ja mal in mein Grußkarten-Stübchen schauen
(mit diesem Klick: „Grußkarten zum Jahreswechsel“ gelangst du direkt dorthin.)

Weitere Geschichten und Nahrung für dein Gemüt wie Engelkarten zum online ziehen und versenden, Geschichten, Gedichte, Botschaften von Engeln, Christus und Maria findest du auf  meiner Webseite  www.marina-kaiser.de

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Weihnachten – Zeit der Wunder

Bitte fürchte dich nie vor Weihnachten,
sondern denk statt dessen daran,
nach WUNDERN zu suchen.
Es kann manchmal schwierig sein, sei zu sehen,
aber sie werden stets da sein,
weil Weihnachten die Zeit der WUNDER ist.

Donna VanLiere

Dass wir alle uns auf Wunder-Suche begeben und täglich einiges finden, worüber wir staunen und dankbar sein können, wünscht dir, mir und uns allen von ganzem Herzen
Marina

Mehr Geschichten und weitere Seelennahrung wie z.B. ein Adventskalender, Gedichte und Botschaften von Engeln, Christus und Maria findest du auf  meiner Webseite  www.marina-kaiser.de

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Eine Weihnachtsgeschichte von Macht, Liebe und Unschuld

Da war ein Geräusch… Ich schreckte hoch. Mein Blick fiel auf etwas Rotes – ein rot gekleideter großer Mann stand in der Zimmertür. Ein unsinniger Gedanke nahm in mir Gestalt an…

“Geh weg, dich gibt´s doch gar nicht!”

Er ging nicht weg, im Gegenteil, langsam kam er näher.

Ich zog meine Decke eng um mich herum und drückte mich in die hinterste Ecke meines Bettes – war zum kleinen verängstigten Kind geworden.

Er zog sich einen Stuhl in die Nähe meines  Bettes und setzte sich. Erstaunt hörte ich seine Worte: “Fürchte dich nicht! Was wünschst du dir von mir?”

“Dass du weg gehst! Dich gibts doch gar nicht,” flüsterte ich.

“Doch, es gibt mich. In der magischen Landschaft deiner inneren Welt lebe ich schon seit langer Zeit.
Heute besuche ich dich, damit du mich endlich näher kennen lernen kannst und mein wahres Gesicht siehst.”

“Das will ich nicht! Geh doch bitte weg! Ich habe Angst…”

“Ja, ich weiß,” antwortete er ruhig, “deshalb bin ich ja hier. “

“Was willst du?” fragte ich. “Was habe ich denn verbrochen?”

“Gar nichts! Absolut gar nichts!”

“Sie haben mir erzählt, dass du mich ausschimpfst oder mich mit deiner Rute schlägst, wenn ich kein gutes Kind bin… Du hast die Macht, entweder Geschenke zu bringen oder Schläge. Ja, du könntest mich sogar in deinen großen Sack stecken und mitnehmen, mich entführen in ein dunkles Irgendwo – bis ich mich gebessert habe.”
Immer kleiner wurde ich und spürte, wie mein Körper zu zittern begann.

“Mein Liebes, ja, das haben sie dir erzählt, und genau deshalb bin ich hier. Diese Angst lebt noch heute in dir. Ich habe eine Bitte und ein Geschenk für dich,” antwortete er freundlich.

Verwundert wiederholte ich “…Eine Bitte? Ein Geschenk?”

Er nickte. “Ich bitte dich, schau mich heute einmal genau an. Lauf nicht wieder fort mit deinen Gedanken. Schau mich an.”

Ich hob langsam meinen Blick. Von seiner roten Kleidung ging ein seltsames Strahlen aus. Er war groß, mindestens doppelt so groß wie ich, stark, mächtig. Wieder begann ich zu zittern.

“Bitte, schau nicht weg, hab Mut und schau mir ins Gesicht.”

Es kostete mich wirklich allen Mut,den ich in diesem Moment aufbringen konnte. Mein Blick wanderte langsam an der großen Gestalt aufwärts und versank schließlich in seinen klaren, strahlenden Augen… Ich sah darin wie in einem magischen Spiegel längst vergangene Bilder:
Da war das Kleinkind, dem sie nach einer Bestrafung sagten: “Jetzt ist dein Böckchen gebrochen.”  Ich sah das schüchterne Mädchen, das sich vor dem Verlassen-werden im Kindergarten fürchtete, das Vorschulkind, das tapfer seine Tränen in den Mülleimer warf, um sein Weinen  beenden zu können. Ich begegnete dem Schulmädchen, das Angst hatte zu versagen, fand die Jugendliche, die sich schämte, weil sie nicht so war wie die anderen und einfach nicht dazu gehören konnte, so sehr sie sich auch bemühte, es den anderen recht zu machen. Ich sah die junge Frau, die immer wieder einmal  in Wut geriet, obwohl sie das gar nicht wollte und sich danach furchtbar schuldig fühlte… Bilder, die von Scham, Schuld, Angst und Unzulänglichkeitsgefühlen geprägt waren… Und in all dem lebte die Angst, verurteilt und  bestraft zu werden.
So machtvoll und bedrohlich wie mir als Kind der große, übermächtige Weihnachtsmann erschienen war, so mächtig war das ganze Leben. Mir kamen die Worte in den Sinn: “Sag wie ichs hier drinnen find – sind´s gute Kind, sind´s böse Kind?”

Wie aus weiter Ferne hörte ich seine Stimme, die mich unendlich gütig aufforderte: “Erzähl mir, was du siehst.”

Und ich erzählte ihm alles. All das, was ich schon so lange vor anderen und zum Teil auch vor mir selbst verborgen hatte, alles wofür ich mich schämte…  Erst als ich nahezu fertig war, nahm ich wahr, dass er seinen Stuhl näher an mein Bett herangezogen hatte und die ganze Zeit meine Hand gehalten hatte. Ich schloß mit den Worte: “Ich glaube, das ganze Leben ist wie der Weihnachtsmann, es kann mich belohnen oder bestrafen…”

Als ich das Ausmaß meiner Furcht vor der Ungewißheit und Macht des Lebens spürte und mir meiner eigenen Machtlosigkeit gewahr wurde – denn ich konnte niemals so gut sein, wie ich meinte sein zu müssen, damit der Weihnachtsmann, äh ich meine das Leben mit mir zufrieden wäre -  begann ich erneut zu zittern. Tränen rannen mir über die Wangen, und ein heftiges Schluchzen ließ meinen Körper erbeben.

Der Weihnachtsmann nahm mich in seine Arme und hielt mich, während ich all den Schmerz und die Angst aus mir heraus weinte, die ich schon so lange in mir gespeichert hatte. Meine Tränen flossen in den weichen Stoff seines wunderbar duftenden roten Mantels. Ich spürte, wie mich seine starken Arme sanft hin und her wiegten. Es fühlte sich so erlösend an. Ich durfte weinen, ich durfte alles sagen, flüstern, krächzen, ja auch schreien… In dieser Umarmung durfte ich sein, einfach sein und alles da sein lassen, was in diesem Moment da war. Es dauerte so lange wie es dauerte… Zeit war unwesentlich. Er hatte Zeit, alle Zeit der Welt – und jedes meiner Gefühle war ihm willkommen, das konnte ich jetzt immer deutlicher fühlen.

“Oh Gott, das tut so unendlich gut”, flüsterte ich…

“Ja, Gott ist es, der dich gerade in den Armen hält”, antwortete mir der Weihnachtmann leise. Und ich bin heute Nacht zu dir gekommen, um dir ein Geschenk zu überbringen. Das sagte ich ja bereits zu Beginn unserer Begegnung. Du erinnerst dich? “

Er lächelte und holte aus den Falten seines roten Gewandes ein blütenweißes, duftiges Taschentuch und tupfte unendlich behutsam meine Tränen ab.

“So rein wie dieses Taschentuch ist deine Seele, mein Schatz. Dieses weiße Tuch soll dich immer an deine wahre Natur erinnern: Du bist schuldlos, unschuldig und vollkommen geliebt so wie du in jedem Moment bist.”

Ich wollte widersprechen: “Aber ich habe doch…”

Liebevoll legte er mir einen Finger auf die Lippen und unterbrach mich: “Sei still, mein Liebes, wir wissen, dass du das ein oder andere getan oder unterlassen hast, was du dir im nachhinein anders gewünscht hättest. So geht es jedem Menschen. Das ist die Natur des Menschseins. Vollkommenheit ist nicht möglich, so sehr ihr euch auch anstrengt. Mein Geschenk an dich ist die wahre Zusage: Du bist in allem, was du tust oder nicht tust von mir und vom Leben geliebt! Ich werde dich niemals bestrafen und auch das Leben, auch Gott liebt dich unendlich. Genauso sicher und geborgen, wie du dich eben in meinen Armen gefühlt hast, kannst du dich in der unendlichen Umarmung fühlen, die das Leben dir täglich anbietet.”

Wie ein Kind stieg ich eingehüllt in meine Bettdecke auf seinen Schoß und ließ mich noch lange von ihm halten bis ich schließlich an seiner Schulter einschlief.

Am nächsten Morgen erwachte ich mit einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit. Mein Blick fiel auf den Kalender. Es war der 24. Dezember des Jahres WannImmerAuchJetzt. Und ich fand auch ein Weihnachtsgeschenk: Auf meinem Kissen lag ein blütenweißes Taschentuch.

Ich hatte wohl nicht mehr bemerkt, wie mich der göttliche Weihnachtsmann in der Nacht ganz sanft wieder in mein Bett zurück legte und fürsorglich zudeckte, aber ich erinnere mich noch an seine geflüsterten Worte: “Nun wo der Weihnachtsmann seinen Schrecken für dich verloren hat, kannst du ihn und das ganze  Leben als Freund begreifen, der niemals straft, der es gut mit dir meint und immer für dich da ist – und das nicht nur zur Weihnachtszeit!”

© Marina Kaiser

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Dass wir alle das Leben mehr und mehr als liebenden Freund empfinden und IHM vertrauen können, und dass wir uns gegenseitig zu so einem gütigen Weihnachtsmann (oder auch Weihnachtsfrau) werden, wünscht dir, mir und uns allen von ganzem Herzen
Marina

Mehr Geschichten und weitere Seelennahrung wie z.B. ein Adventskalender, Gedichte und Botschaften von Engeln, Christus und Maria findest du auf  meiner Webseite  www.marina-kaiser.de


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Weihnachten leben lassen

Weihnachten hat soviel Leben, wie wir ihm geben!

Dass  wir den Gesit der Weihnacht in uns leben lassen -
besonders jetzt im Advent,
dass es eine Zeit des lebendigen Miteinanders
und eine vielleicht auch ganz tief innere Feier des Lebens sei,
und dass wir uns dem Wunder Weihnacht jeden Tag behutsam nähern,

wünsche ich uns allen von Herzen!

Weitere Impulse wie z. B. einen Adventskalender ab 1.12., Engelkarten zum online ziehen und versenden, Geschichten, Gedichte, Botschaften von Engeln, Christus und Maria sind auf  meiner Webseite  www.marina-kaiser.de

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Gottesgeburt im Menschen

Dass wir den liebenden, barmherzigen Geist Christi  in uns spüren können – nicht nur alle Jahre wieder, sondern alle Tage wieder, wünsche ich uns allen – und natürlich ganz besonders zu Weihnachten!

Ein frohes, beseeltes, vielleicht auch beschwingtes Weihnachtsfest – und mitten in allem tiefen Frieden, ganz tief innen…

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Ich glaube daran… nicht nur zur Weihnachtszeit

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Der Geist des Weihnachtsmannes hört mit dem Herzen

Ich bin der Geist des Weihnachtsmannes, der alles sehen und alles hören kann, weil er mit dem Herzen zuhört.

Sind wir nicht alle – so alt wir auch sein mögen – irgendwo noch Kinder, die sich manchmal danach sehnen, jemandem, dem sie vertrauen können, alles zu erzählen, was sie bedrückt? Du kannst mir vertrauen, lieber Mensch. Weißt du was? Ich lade dich ein, dir alles von der Seele zu reden, was dich bedrückt. Du kannst mir einen Brief schreiben oder dir vorstellen, wie du mir alles erzählst. Vielleicht sind es finanzielle Sorgen, Mutlosigkeit, Selbstzweifel und Ängste, Minderwertigkeitsgefühle oder Sehnsucht nach einem Partner, mit dem du Liebe und Geborgenheit empfinden kannst…

Schließlich frage ich dich: Kennst du den Schatz, der in dir schlummert? Ich sage dir: Als erstes musst du selbst deinen inneren Schatz kennen – erst dann können ihn die anderen entdecken. Glaube mir, du bist in Ordnung – genauso wie du bist. Du bist ein einzigartiger wunderbarer Mensch voll Liebe und Herzenswärme. Du bist ein so zauberhaftes Wesen voll Anmut und Schönheit.

Ich bin der Weihnachtsmann und ich kann deine Schönheit sehen. Nur du selbst siehst sie manchmal nicht, genauso wenig wie du vielleicht deinen inneren Schatz ganz und gar kennst. Was meinst du, soll ich dir bei deiner Schatzsuche helfen?

Mit diesem Auszug aus dem adventlichen Roman “Engel weisen den Weg” wünsche ich uns allen, dass wir den Schatz in uns entdecken und uns an ihm freuen – und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Doch der Geist der Weihnacht kann möglicherweise dabei helfen,  leichter manche Türen zu öffnen, die sonst etwas verklemmt sind.

Offene Türen und Liebe zu dir selbst wünscht dir mit herzlichen Grüßen

Marina

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Lass Weihnachtslichter in dein Herz

Dass wir uns trotz aller Pflichten und Tätigkeiten den Zauber der Weihnachtszeit bewahren oder uns wieder neu auf ihn einlassen, wünsche ich uns allen von ganzem Herzen!

Diese Karte gibt es auch als  E-Card in mienem Grußkarten-Stübchen.  Falls du Lust hast,  möglicherweise auch andere mit  einem leisen vorweihnachtlichem Hauch zu berühren, findest du dort mehrere adventliche Grußkarten zum online versenden

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Gute Wünsche zum Advent

Liebe Besucher meines Blogs,

ich wünsche

Übrigens: Diese Karte und andere adventliche Motive gibt es auch in meinem  Online- Grußkarten-Stübchen zum versenden an Menschen, denen du eine kleine bunte Mail-Überraschung bereiten möchtest.

Vielleicht  hat dein inneres Kind ja Lust, ein Türchen im Adventskalender meiner Website auf zu klicken… dahinter wartet ein Engel auf dich.

Dass dich an jedem Tag viel Gutes erwartet, besonders im Advent, wünscht dir und uns allen

Marina

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Stern der Wertschätzung

Ich bin der Stern der Wertschätzung

Und ich kann dir sagen,
ich bin ja sooo dankbar, dass DU da bist!
Denn DU bist das Menschenwesen,
das genau den Platz einnimmt,
den das Leben für dich eingerichtet hat.

Kein anderer kann dich ersetzen und deinen Platz ausfüllen!

So wie DU denkt kein anderes Wesen,
so wie DU fühlt kein anderes Wesen,
so wie DU handelt kein anderes Wesen…

Und auch wenn du manchmal daran zweifelst,
ob alles an dir so richtig ist, wie es ist,
ob alles so ist, wie es sein sollte…

Ich sage dir:
ES IST richtig!

Ich kenne deinen Wert
und den Wert eines jeden Wesens.
Keiner von Euch ist weniger wertvoll als ein anderer.
Ihr alle seid wertvoll auf ganz besondere Art
Wie könntest DU da eine Ausnahme bilden?

Ich bestrahle Euch alle mit meinem hellen Schein.
Und sage dir: So wie es ist – so soll es sein!
So wie du bist – so sollst du sein!

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Eine Weihnachtsgeschichte mit einer Idee…

 

 

Oma Stern

Frohgemut schlenderte Oma Stern durch die weihnachtlich geschmückte Stadt. Sie hatte sich schon seit langem auf diesen kleinen vorweihnachtlichen Ausflug gefreut. In ihrer abgegriffenen geräumigen Einkaufstasche wartete ihr zugegebenermaßen recht bescheidener kleiner Euro-Schatz darauf , für Weihnachtsgeschenke ausgegeben zu werden.  Sie hatte sich in jedem Monat des Jahres einen Teil ihrer kleinen Rente dafür zurück gelegt, ihren drei Töchtern mit deren Männern und ihren sechs Enkeln je ein kleines Geschenk unter den Weihnachtsbaum legen zu können. Heute nun am 23. Dez. wollte sie ihre Einkaufstour durch die Stadt machen – für ihren Geschmack viel zu spät – aber früher ging es wegen dieser vermaledeiten Grippe, von der sie sich erst jetzt erholt hatte, leider nicht.
Und für einen kleinen Teil des Geldes wollte sie sich am Ende den Luxus gönnen, in einem kleinen Cafe ein Stückchen Streuselkuchen mit Schlagsahne zu verspeisen.

Auf den Straßen begeneten ihr viele eilige Menschen, die sich am Zauber der Lichter anscheinend gar nicht freuen konnten.. Nicht in Eile waren die Menschen, die kein Geld zum Einkaufen und vielleicht sogar kein Dach über dem Kopf zum Schlafen hatten. Und davon sah Oma Stern einige. Ach wenn sie doch nur mehr Geld, mehr Kraft, mehr Einfluss hätte, um diesen Menschen ihre Situation zu erleichtern!

Ein kleines Mädchen hatte sein Taschengeld verloren und weinte herzzerreißend, weil sie nun erstens kein Fahrgeld mehr hatte, um nach hause zu kommen und zweitens auch kein Geschenk für ihre Mutti und ihre Schwester kaufen konnte. Da musste Oma Stern einfach helfen! Und so wurde ihr Euro-Vorrat kleiner.

Auch die hungrigen und frierenden Menschen, die am Straßenrand standen, teils verschämt nach unten schauend, teils mit offener Hand um Hilfe bittend, konnte sie nicht einfach links liegen lassen – nur ein paar Cent für jeden, das macht mich nicht arm, dachte sie.

Dann kam sie an einer jungen Mutti vorbei, die ihrem Töchterchen gerade erklärte, dass in diesem Jahr das Christkind wohl nicht kommen könne, weil sie gar nichts hatten, um es bewirten zu können. Das Kind nickte traurig und vernünfig – zu vernünftig! Nein, das konnte Oma Stern nicht sehen. Sie zückte ihr Portemonnaie mit dem kleinen Stern-Aufkleber, den ihr ihre Enkelin Irmeli geschenkt hatte, und gab der blassen, dünnen Frau etwas Geld, und dem Mädchen schenkte sie die Puppe, die eigentlich für Irmeli gedacht war, mit lieben Grüßen vom Christkind. Für Irmeli würde sie noch eine neue Puppe besorgen. Wie schön war es , in die strahlenden Kinderaugen zu schauen.

Nun wollte sie sich erst einmal stärken und Kaffeee trinken gehen. Doch oh Graus, ihr Portemonnaie war leer bis auf ein paar Cent. Unverrichteter Dinge, müde und mit knurrendem Magen ging Oma Stern nach Hause.
Was nun – sie hatte keine Geschenke für ihre Lieben – und morgen war der heilige Abend? Fast wollte sie traurig und mutlos werden…
Doch Oma Stern hatte in ihrem langen entbehrungsreichen Leben schon so manch schwierige Situation bewältigt und dachte sich: Der Morgen ist klüger als der Abend, jetzt wird erst mal geschlafen.
Kurz vor dem Einschlafen dachte sie: “Ich brauche eine zündende Idee! Und zwar bald!“

Nachdem sie sich in ihre warme Decke eingekuschelt hatte und erste Schnarcher durch ihre kleine Wohnung hallten, wurde sie bald geweckt von einer wunderschönen zarten Musik. Ein Engel stand vor ihrem Bett und lächelte sie an.

Das obligatorische „Fürchte dich nicht“ kannst du dir sparen,“ lachte Oma Stern, „Euch Engel habe ich schon immer gemocht. Schön, dass ich endlich mal einen von Euch von Angesicht zu Angesicht sehen kann!“ Der Engel lachte mit ihr.
Du hast um einen hilfreichen Gedanken gebeten…eine zündende Idee…? “Oma Stern nickte hoffnungsvoll. „Du weißt schon… wegen der Weihnachtsgeschenke…“
Der Himmlische nickte verstehend.
Ich werde dir ein Geheimnis verraten, die wichtigsten Geschenke sind unsichtbar!“
Hm, ich weiß…“ meinte Oma Stern, nicht ganz überzeugt, „doch wenn nicht mal kleine Dinge unter dem Weihnachtsbaum liegen, werden die Kinder enttäuscht sein… und das möchte ich nicht. Und um selbst etwas zu basteln oder zu nähen, ist es inzwischen zu spät!“
Nun, antwortete der Engel, der es sich inzwischen auch auf Oma Sterns Bett gemütlich gemacht hatte, „ich will dir noch ein zweites Geheimnis erzählen: „Wünsche, die an Sterne gebunden werden, haben eine ganz besondere Kraft. Wie wäre es, wenn du jedem deiner Lieben einen Wunsch schenkst? Und damit du etwas hast, was sie sehen und anfassen können, schenke ich dir für jeden Wunsch einen Stern, auf dem du den Wunsch befestigen kannst. Selbstgebastelte Sterne sind dafür natürlich auch geeignet, aber ich sehe ein, dass es dafür zu wenig Zeit ist. Und wir wollen schließlich nicht, dass du noch so kurz vor dem Fest in Streß gerätst.“  Oma Stern nickte dankbar.
Der Himmlische meinte lächelnd: “Deine Enkel werden vielleicht Augen machen, wenn du ihnen erzählst, dass dies echte himmlische Sterne sind. Es sind nämlich alles Teile vom Stern von Bethlehem.“

Und so kam es! Als Oma Stern am Morgen erwachte und sich fragte, ob das alles nur ein schöner Traum gewesen sei, waren rings um sie herum bunte Sterne, viel mehr Sterne als sie für ihre Familie brauchte. Und so schrieb sie viele gute Wünsche auf und befestigte sie an den Sternen. Schmunzelnd dachte sie: Da bleiben ja noch so viele Sternen-Wünsche übrig, die nehme ich und verteile sie in der Stadt. Bis zum Abend, wenn die Kinder kommen ist noch genug Zeit. Das Geheimnis aber, dass die Wünsche, die an Sternen befestigt sind, eine himmlische Starthilfe bekommen, müssen die Menschen auch wissen, dann können sie leichter an die Erfüllung der Wünsche glauben. Denn dass gerade auch der Glaube für die Erfüllung von Wünschen wichtig ist, das wusste Oma Stern schon lange. So schrieb sie das Geheimnis das ihr der Engel verraten hatte, auf und ging als erstes in einen Copy-Laden, um es zu vervielfältigen. Und am Ende dieses kleinen Briefleins stand jeweils die Anregung, dieses Geheimnis, das nun kein Geheimnis mehr sein sollte, weiter zu erzählen.

Viele Menschen konnte Oma Stern noch an diesem Tag mit einem Stern-Wunsch beschenken, und auch nach Weihnachten hatte sie immer, wenn sie unterwegs war, einige Sterne mit Wünschen bei sich.

Ein Jahr später am 23.Dezember, beobachtete sie lächelnd, wie ein junger Mann mit einer Tüte voller Sternwünsche umher lief und andere Menschen damit beschenkte.
Nach und nach wurde dieses himmlische Wissen von immer mehr Menschen benutzt und in vielen Familien wurde es zur Tradition sich zu Weihnachten mit Sternenwünschen zu beschenken.

Und als Oma Stern nach etlichen Jahren schließlich zu den Sternen ging und von dort auf die Erde schaute, stellte sie fest, um wie viel heller und leichter das Leben auf Erden geworden war, seit die Menschen um die Kraft der Sternwünsche wussten, und sie sich in Hülle und Fülle schenkten – und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Immer und überall hatten die Menschen eine Tüte von Sternenwünschen bereit. Und mehr und mehr Wünsche gingen in Erfüllung. So lächelten die Sterne über diese wunderbare Veränderung, die auf Erden geschah….kaum ein Mensch ging noch ohne Sternwünsche aus dem Haus…

Marina Kaiser
 
 

Mit dieser Geschichte wünsche ich uns allen noch ein paar ruhige, besinnliche Adventstage und dann ein friedvolles Weihnachtsfest voll Sternenzauber und wärmendem Lichterglanz sowie ein erfrischendes, kraftvolles neues Jahr 2010, in dem sich viele Herzenswünsche erfüllen mögen! Und sollte jemand Lust haben, Sterne mit Wünschen auszuschneiden und zu verschenken – nur zu!
Oma Stern hätte bestimmt ihre Freude daran.
Ich konnte auch schon einige Busfahrer, Verkäuferinnen, Nachbarn und Bekannte mit Sternenwünschen überraschen…


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Der Weihnachtsmann spricht

Ich bin der Geist des Weihnachtsmannes, der alles sehen und alles hören kann, weil er mit dem Herzen zuhört.

Sind wir nicht alle – so alt wir auch sein mögen – irgendwo noch Kinder, die sich manchmal danach sehnen, jemandem, dem sie vertrauen können, alles zu erzählen, was sie bedrückt? Du kannst mir vertrauen, lieber Mensch. Weißt du was? Ich lade dich ein, dir alles von der Seele zu reden, was dich bedrückt. Du kannst mir einen Brief schreiben oder dir vorstellen, wie du deinen Kopf in meinen Schoß legst und mir alles erzählst. Vielleicht sind es (finanzielle) Sorgen, Mutlosigkeit, Selbstzweifel und Ängste, Minderwertigkeitsgefühle oder Sehnsucht nach einem Partner, mit dem du Liebe und Geborgenheit empfinden kannst…

Schließlich frage ich dich: Kennst du den Schatz, der in dir schlummert? Ich sage dir: Als erstes musst du selbst deinen inneren Schatz kennen – erst dann können ihn die anderen entdecken. Glaube mir, du bist in Ordnung – genauso wie du bist. Du bist ein einzigartiger wunderbarer Mensch voll Liebe und Herzenswärme. Du bist ein so zauberhaftes Wesen voll Anmut und Schönheit.

Ich bin der Weihnachtsmann und ich kann deine Schönheit sehen. Nur du selbst siehst sie manchmal nicht, genauso wenig wie du vielleicht deinen inneren Schatz ganz und gar kennst. Was meinst du, soll ich dir bei deiner Schatzsuche helfen?

Der Text ist aus dem Advents-Roman "Engel weisen den Weg"

Ich wünsche dir, dass du dir deines inneren Schatzes stets bewusst bist!

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Weihnachten kann so einfach sein – eine Weihanchtserfahrung

Weihnachten kann so einfach sein – und so erfüllend!

Wenn ich glücklich bin, möchte ich am liebsten die ganze Welt daran teilhaben lassen. Und oft ist gerade in solchen Momenten nicht mal ein einziger Mensch da, dem ich das alles erzählen kann.

So schreibe ich es einfach auf:

Ich habe Weihnachten erlebt, heute – ja, es ist noch nicht der 24.Dezember, dennoch…! Heute in der Adventsfeier des Singkreises , in dem ich nun seit einem guten Jahr viel Freude habe, fühlte ich „Weihnachten“: gemeinsames Singen, liebevolle kleine Überraschungen wie Geschichten und Gedichte, Tanne und Kerzen, etwas zum Naschen, Kinderpunsch, Kartoffelsalat, Käse und Würstchen…und vor allem ganz viel Herzlichkeit.

Zwischendurch machten wir in Stille einen Abendspaziergang am nahe gelegenen Wasser. Das wohltuende Schweigen brachte mir das Klingen meines erfüllten Herzens umso stärker ins Bewusstsein. In Gedanken summte ich die dritte Strophe des Liedes „Es ist für uns eine Zeit angekommen…“.

Die Worte „Vom hohen Himmel ein leuchtendes Schweigen erfüllt die Herzen mit Seligkeit…“ waren gerade wie für diesen Moment gemacht.

Und die Strophe eines Gedichtes, das ich als Kind gelernt hatte, fiel mir ein:

Mit der Fülle süßer Lieder, mit dem Glanz um Tal und Höhn,
Heil`ge Nacht, so kehrst du wieder, wie die Welt dich einst gesehn.
Da die Wälder lauter rauschten und versenkt in Dämmerung

Erd und Himmel Worte tauschten – Worte der Verkündigung.“
(Den Verfasse weiß ich leider nicht mehr)

Mein inneres Kind erfreute sich an den Lichtern, die in einigen Fenstern zu sehen waren. Die Große in mir genoss den Einklang der stillen Gemeinschaft mit den anderen. Eingehakt mit zwei andren Frauen liefen wir einträchtig durch die ruhige Dunkelheit. Der Himmel und die Erde hörten ganz sicher meinen Dank, der aus vollem Herzen in die Stille floss.

Meine Gedanken wanderten zurück in meine Kindheit… Weihnachten – das war immer eine Zeit voll heimeliger Wärme und liebevoller Magie… Wie zauberhaft meine Mutter diese Zeit mit Engelsgeschichten, Liedern und Basteleien immer gestaltet hatte! Danke für diesen Erinnerungsschatz.

Doch gerade bei diesem Spaziergang fielen mir auch schmerzliche Situationen ein … Oft war ich in Gruppen eine Außenseiterin – anders als viele der anderen Kinder – empfindsamer, ruhiger. Und ich wollte doch so gern dazu gehören. Wieder singt mein Herz voll Dankbarkeit: Hier und heute gehöre ich dazu, fühle mich angenommen, angekommen, wahrgenommen, und willkommen… Ich sende dieses Gefühl rückwärts an die kleine Ina, die sich früher nach solchen Erfahrungen so gesehnt hatte. „Ina“, denke ich liebevoll, „du wirst sehen, es wird genau so kommen, wie du es dir wünschst. Ich, deine große Marina aus der Zukunft, sende dir liebe Weihnachtsgrüße rückwärts durch die Zeit.

Willkommen und angenommen sein, dazu gehören, die stille wärmende Kraft der Herzen spüren…
das ist für mich Weihnachten!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ganz oft viele bereichernde Weihnachtserfahrungen und sage noch mal von Herzen DANKE!

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Maria im Wohnwagen – auch eine Art Weihnachtsgeschichte

Heute möchten WIR dir wieder einmal eine Geschichte erzählen:

Ein verzweifelter Mann, der in einem Anfall rasender Eifersucht seine Frau geschlagen hatte, irrte spät in der Nacht durch die Straßen seiner Stadt. Er fror, und die Tränen liefen ihm übers Gesicht – er merkte es nicht. Es war ihm auch gleichgültig, wohin er lief – nur weg, weg von dem abendlichen Geschehen, das ihn so außer sich gebracht hatte. Aber er konnte vor dem Schmerz nicht davon laufen, er nahm ihn mit bis an den Stadtrand. Dort begegnete ihm eine Frau, und er fragte sie: „Wo bin ich hier ?“ Sie hörte den unausgesprochenen Hilferuf in seiner Frage, nahm ihn einfach an die Hand und führte ihn zu einem Wohnwagen. „Du brauchst etwas Warmes zu trinken, lieber Freund“, sprach sie selbstverständlich. Und er ging mit ihr. Wohin sollte er auch gehen? Er konnte nicht mehr zurück nach Hause.

Im Wohnwagen war es warm – und diese Wärme kam nicht nur von der Kerze und der Heizung …

Die Frau, die sich als Maria vorstellte, machte Tee, gab ihm eine Decke, schmierte ein Brot für ihn. Und schließlich setzte sie sich zu ihm, nahm seine Hand und sprach: „Du kannst mir alles erzählen, was immer es auch sei.“ In ihren Augen war ein Leuchten, das ihn die Wahrheit ihrer Worte fühlen ließ. Und er, der nie viel sagte, begann zu reden.

Er sprach von seiner mordsmäßigen Wut, die ihn gepackt hatte, als er seine Frau in den Armen eines anderen gesehen hatte, von seiner Verzweiflung sie zu verlieren, von seinen Selbstzweifeln und Minderwertigkeitsgefühlen, die ihn schon lange plagten, und die ihn dazu gebracht hatten, sein Gefühl so weit zu drosseln, dass er kaum noch Liebe und Freude empfinden konnte. Er sprach von seiner Verbitterung und seinem Selbsthass und von dem immensen Schmerz, nun auch noch das Liebste, das er hatte, verloren zu haben – seine Frau. Wie sehr bereute er es, dass er sie geschlagen hatte!

Maria hörte ihm zu, fühlte seine Not und sagte nur drei Worte: „Ich verstehe dich“. Und er, der so lange Zeit seine Gefühle unterdrückt hatte, begann zu weinen. Sie war bei ihm, als heftiges Schluchzen seinen Körper schüttelte, und nahm ihn in die Arme, als er nicht mehr aus noch ein wusste. Lange hielt sie den Weinenden an ihrem Herzen und schenkte ihm schweigend ihr Mitgefühl. Als die Tränen versiegten und er sich langsam beruhigte, war er nicht mehr der Gleiche wie zuvor.  Er sah Maria an. Sie war etwas rundlich und nach landläufigen Kriterien nicht unbedingt schön zu nennen. Ehrfurcht und tiefe Dankbarkeit für diese strahlende, liebende Frau, die ihm mit ihrem Herzen zugehört und angenommen hatte, erfüllten ihn.

Er flüsterte „Danke!“

Maria verstand all das, was er mit diesem einen Wort sagen wollte, und nickte lächelnd. „Könnte es nicht sein, dass jener Mann, mit dem du deine Frau vorgefunden hast, sie umarmt hat, um ihr Trost und Verständnis zu geben, genau so wie ich es soeben bei dir tat?“, fragte sie. Mit dieser leisen Hoffnung im Kopf, mit der Wärme des heißen Tees und des Mitgefühls im Bauch und mit geöffnetem Herzen ging der Mann nach Hause – und ein neues Leben begann…

Geliebter Mensch, auch du kannst anderen Menschen zuhören wie Maria es tat: In der Haltung von Verständnis, Mitgefühl und bedingungsloser Annahme. Die Liebe deines Herzens kann deinem Gegenüber ohne viele Worte eine Kraft geben, die ihn neu leben lässt.

Wenn du dich jemandem ganz und gar zuwendest, ihn anhörst ohne jegliche Beurteilung und ihm Verständnis und Liebe zeigst, ganz gleich, was er dir erzählt, machst du ihm ein immens großes Geschenk: Du erinnerst ihn an die Kraft, die auch er in seinem Herzen trägt. Wann immer du einem Menschen aufmerksam und liebevoll zuhörst, erfährst du mehr, als die Worte dir sagen können, und die Welt wird ein Stück heller durch dich.

WIR wollen dir helfen, mit deinem Herzen zu hören,      WIR, die guten Kräfte deines Lebens

Mit dem  281. Brief aus meinem Buch “Engel, die guten Kräfte deines Lebens, Band 2 möchte ich dir und mir und jedem von uns Menschen wünschen, die uns in verzweifelten Momenten verstehen und annehmen. Und ich wünsche uns die Herzenswärme der Maria, denn dann wird auch mitten in den kalten Wintertagen unseres Lebens  Weihnachten wahr – egal zu welcher Jahreszeit.

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Stern der Wertschätzung

Ich bin der Stern der Wertschätzung.
Und ich kann dir sagen,
ich bin ja sooo dankbar, dass DU da bist!

Denn DU bist das Menschenwesen,
das genau den Platz einnimmt,
den das Leben für dich eingerichtet hat.
Kein anderer kann dich ersetzen und deinen Platz ausfüllen!

So wie DU denkt kein anderes Wesen,
so wie DU fühlt kein anderes Wesen,
so wie DU handelt kein anderes Wesen…

Und auch wenn du manchmal daran zweifelst,
ob alles an dir so richtig ist, wie es ist,
ob alles so ist, wie es sein sollte…
Ich sage dir:
ES IST richtig!

Ich kenne deinen Wert und den Wert eines jeden Wesens.
Keiner von Euch ist mehr oder weniger wertvoll.
Wie könntest DU da eine Ausnahme bilden?

Ich bestrahle Euch alle mit meinem hellen Schein.
Und sage dir: So wie es ist – so soll es sein!
So wie du bist – so sollst du sein!
So wie er oder sie ist – so sollen sie sein!

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Das Weihnachts(abend)brot – eine (wahre) Geschichte

Ich ging durch die verschneiten Straßen, um einen alten Freund von mir zu besuchen. Und wie das bei einer 25 Jahre alten Freundschaft so ist, war alles so selbstverständlich, so vertraut, als wäre ich gerade vorgestern zum Frühstück hier gewesen, dabei hatten wir uns fast ein Jahr lang nicht gesehen. Es war fast schon Tradition, dass wir uns in der Weihnachtszeit trafen, um gemeinsam vor seinem Weihnachtsbaum zu sitzen und Musik zu hören. Ich muss dazu sagen: Es ist immer ein ganz besonderer Baum, einzigartig ungleichmäßig im Wuchs, stark und groß, geschmückt mit gläsernen Sternen, Kugeln, Zapfen, Eiskristallen, Schneeflocken, Glocken und einer kleinen bezaubernden Miniatur-Glaskrippe – und mit echten Kerzen.

In dem Moment, als ich sein Zimmer betrat und er mich zur Begrüßung in den Arm nahm , fiel der ganze übliche Stress von mir ab, ich ließ alles hinter mir und erlaubte mir den Luxus, ohne Gedanken an all das , was sonst immer zu tun ist, einfach vor diesem glitzernden Weihnachtsbaum zu sitzen, die Klänge der Musik zu hören und nach und nach immer mehr zu entdecken, was da in den Zweigen – und in mir – verborgen war.

Die in allen Regenbogenfarben schimmernden Kristalle, Zapfen und die Glaskugeln, die mich an Seifenblasen erinnerten, berührten Kindheitsgefühle, Träume und Sehnsüchte.

Wir redeten kaum, das wollten wir nachher beim Abendbrot tun. Ich saß auf der Couch , er in seinem Sessel und das Schweigen ließ mich ankommen. Ich muss zugeben, so etwas erlebe ich selten. Allein kann ich still da sitzen und Musik mit allen Zellen genießen, aber gemeinsam mit einem anderen Menschen kam ich bisher kaum in diesen Genuss. Und hier war es so einfach, so selbstverständlich. Zwischendurch schaute ich hinüber zu meinem alten Freund, wie er still versunken in die Lichter sah – das humorvolle, freundliche Gesicht, der grau-weiße Bart, die leuchtenden Augen, die Ruhe, die er ausstrahlte, all das erinnerte mich an andere Sagen-umwobene alte Männer – Petrus, Sankt Nikolaus, der Weihnachsmann…

Mein inneres Kind freute sich, wir sitzen vor dem Tannenbaum mit dem Weihnachtsmann!

Und als wolle er seiner Rolle noch stärker gerecht werden, las er nun noch eine Weihnachtsgeschichte vor:

Ich kniete inzwischen auf dem Boden vor der großen Holzkrippe, die unter dem Weihnachtsbaum stand und die Figuren begann in meiner Fantasie zu leben. Auch das kleine Mädchen sah ich vor meinem geistigen Auge. Ich entdeckte in ihm meine Züge. Sein Hunger… seine Sehnsucht… es war auch meine Sehnsucht, mein Hunger…

Die Kerzen waren fast herunter gebrannt, da meinte „mein Weihnachtsmann“, dass er sich jetzt um das Abendbrot kümmern wolle. Und bevor ich noch meine Hilfe anbieten konnte, erklärte er: „ Und du bleibst hier und genießt noch ein bisschen die Lichter!“

Das hungrige kleine Mädchen in mir fühlte sich unendlich geborgen.

Da sorgte einer für mich… Ich hatte keine Verantwortung in diesem Moment… Kein Überlegen, was zu tun sei… Da sagte einer, ich solle genießen! Und er meinte es auch wirklich so!

Ich hörte ihn in der Küche mit dem Geschirr klappern und konnte es fast nicht aushalten, nichts zu tun. Zur Sicherheit fragte ich noch einmal, ob es nichts gäbe, wobei ich helfen könne…

Doch,“ meinte er lächelnd, „du musst auf die Kerzen aufpassen.“
Und damit gab er mir auch noch ein gutes Gewissen!

Ruhe und Frieden, wohltuende Klänge, funkelnde Schönheit, Geborgenheit, Fürsorge und ein gutes Gewissen – wusste er, wie reich er mich beschenkte an diesem Abend?

Ich glaube, er handelte im Auftrag desjenigen, dessen Geburtstag wir gerade feiern.

Als er mich schließlich zu Tisch bat und wir Abendbrot aßen, fühlte sich alles in mir warm und froh an – und die Wärme kam nicht nur vom Tee… Ich aß mit ihm Weihnachtsbrot, denn es nährte jeglichen Hunger in mir, und schmeckte so vorzüglich, wie nur Weihnachtsbrot schmecken kann!

Dass wir uns an jedem Tag im Jahr gegenseitig mit Weihnachtsbrot nähren,
auf dass die Kinder in uns sich mit Geborgenheit und Liebe satt essen können,
wünsche ich uns allen von Herzen!
In diesem Sinne: Eine frohe Weihnachtszeit – heute und an allen Tagen!
Marina Kaiser

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Dein persönlicher Lebensstern

Ich bin dein persönlicher Lebensstern.

Ich war bereits da, als du geboren wurdest,
und begleite dich dein ganzes Leben lang.

Ich flüstere dir ins Herz:
Das Leben will dich!

Du bist genau so, wie du sein sollst -
mit all deinen Eigenheiten,
deinen Stärken und vermeintlichen Schwächen.
Ich freue mich, gerade dein Stern zu sein!

Wann immer du an dir zweifelst,
bestrahle ich dich mit meinem wärmenden Licht.
Du kannst gar nicht anders sein, als du eben bist,
denn genau so hat das Leben dich gemeint -
ganz genau so – und kein Fünkchen anders!

Kuschle dich ein in die flauschige Liebe,
mit der ich dich in jedem Moment bestrahle,
und lass es gut sein!

Beende dein Ringen, beende deinen Kampf gegen das,
was du meinst verändern zu sollen.

Es gibt nur eins, was dir gut tut:
Das bedingungslose JA zu deinem Sein – so wie du bist!

Denn genau so will dich das Leben.

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Stern der Muße

Ich bin der Stern der Muße.
Ich bestrahle dich mit meinem sanften Licht
und lade dich ein,
immer wieder einmal auch zur Ruhe zu kommen.

„Nur wie soll das gehen bei all dem was zu tun ist…“,
so höre ich dich fragen,
…gerade jetzt vor Weihnachten!“

Ich verrate dir einen Trick:
Indem du deine Berge immer wieder verzweifelt ab arbeitest,
kommst du nicht zur Ruhe.
Du weißt ja: Gleiches zieht Gleiches an! Also:
Arbeit zieht Arbeit an.
Muße zieht Muße an.
Entspannung zieht Entspannung an….

Und deshalb empfehle ich dir:
Tue nur das, was unbedingt für diesen Tag notwendig ist,
und vertraue auf die Gunst der Stunde,
in der sich das andere
leicht erledigen lässt.
Manches erledigt sich zuweilen durch Abwarten auch von selbst!

Erlaube dir täglich eine Zeit der Muße,
um  Advent zu feiern,
wirklich zu feiern – das heißt zu genießen,
die kleinen stillen, sinnlichen Freuden,

wie Plätzchenduft und Kerzenschein.
So holst du Kraft in dein Leben hinein.

Ohne diesen Beschluss täglich geht es nicht!
Und dabei hilft dir mein Licht!

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Nikolaus

Stern des Nikolauses

Ich bin der Stern,
auf dem der Nikolaus in dieser Zeit zu dir geflogen kommt.

Der Geist des Nikolauses reist nämlich
nicht immer durch den Kamin,
er hat auch Sinn für Neues,
und so fliegt er diesmal mit einem Stern zu dir.

Der gute Nikolaus lädt dich ein,
dich in seinen weiten warmen roten Mantel ein zu kuscheln,
der all deine Gefühle wärmend und manchmal,
wenn nötig, auch tröstend umhüllt.

Er flüstert dir mit seiner tiefen Stimme zu:
“ICH BIN DA,
selbst dann, wenn nichts und niemand zu sehen ist.
Ich bringe dir unsichtbare Geschenke,
die sich manchmal auch in süßen kleinen Dingen ausdrücken,
oder in Grüßen und Gedanken lieber Menschen .
Vor allem aber geschehen sie in dir!

Erwarte mich und meine unsichtbaren Geschenke
-
erwarte kleine Wunder
-
und halte deine Augen und deine Gefühle dafür offen.
Ich bringe sie irgendwann am Tag -
ein schöner Anblick, Töne eines alten oder neuen Liedes,

eine plötzlich auftauchende Idee in dir,
wie du dich und dein inneres Kind beschenken kannst…

Ich bin da auf meinem Stern, und lade ich dich ein,
mit mir eine Sternenreise
ins Himmels-Weihnachts-Wunder-Land zu machen.
Was möchtest du dort mit mir erleben?
Alles ist möglich dem, der an mich glaubt!”

 

Einen herz-erwärmenden Nikolaustag
mit liebevollen Wundern
in der äußeren oder inneren Welt
wünscht dir

Marina

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Stern des Abenteuers

Ich bin der Stern des Abenteuers.
Ich strahle besonders hell im Advent.
Advent – das ist warten und lauschen, ob irgendetwas geschieht,
ob sich irgendetwas tut tief in deinem Herzen.

Advent will erschwiegen, ersungen, erwartet sein -
und manchmal auch ertanzt!

Lebendigkeit und Stille, Wehmut und Sehnsucht -
alles darf Raum haben in der Herberge deines Lebens,
besonders in dieser magischen Zeit;
in der aus dem Dunkel das Licht umso deutlicher scheint.

Ich bin der Stern des Abenteuers
und ich leite dich zum Abenteuer des Unkontrollierbaren:
Du kannst es nicht machen, dich froh zu fühlen.
Du kannst es nicht erzwingen, Adventsstimmung zu bekommen.
Du kannst es nicht vollbringen, dass sich die Türen in dir öffnen
für dich selbst und deinen Nächsten.

Aber du kannst ES dir schenken lassen.
Du kannst der geheimen Kraft in dir erlauben, geschehen zu lassen,
was deine Seele sich für dich wünscht.
Du kannst bereit sein, die Geschenke des Advent
zu erwarten und anzunehmen.

Das Einzige, was du zu tun hast, ist, es dir zu erlauben
und zu achten auf das, was tief in dir geschieht.
Und das kann ein wahres Abenteuer sein.

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Stern der Stille

Ich bin der Stern der Stille.

Ich führe dich
in den heilenden Raum der Stille tief in dir.

Dort streichelt dich
das zärtlichen Licht der Stille.

Dort halten dich
die starken Armen der Stille.

Dort nährt und stärkt dich
die wohltuenden Kraft der Stille.

Und zuweilen tröstet
die wundersame Berührung der Stille
dein manchmal so wundes Gemüt.

Möge die Kraft der Liebe
aus dem geheimen Raum der Stille dich leiten,
auch dann, wenn um dich herum
vieles in Eile umher schwirrt.

Ich bin der Stern der Stille,
ich lasse dich die s
anfte Macht der Stille spüren,
wenn du meinen zärtlichen Schein
in deinem Herzen suchst.

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Stern des Glaubens

Ich bin der Stern des Glaubens.
Ich bestrahle deine Gedanken mit meinem sanften Licht
und helfe dir an das zu glauben,
das du dir wünschst, dass es dir widerfahren möge.

Du weißt ja vielleicht, dass das, was du von dir selbst
und von deinem Leben glaubst, deine Wirklichkeit prägt?

ER, dessen Geburtstag wir in diesem Monat feiern,
sagte einst: „Nach deinem Glauben ist dir geschehen.“
Seine Geburt stand unter einem ganz besonderen Stern!
Auch ich war damals mit am nächtlichen Firmament,
und ich bin auch heute da, da für dich!

Ich bringe Licht in deine Gedankenwelt,
und ich frage dich:

Was möchtest du über dich glauben?

Was möchtest du über dein Leben glauben?

Was möchtest du über den kommenden neuen Tag glauben?

Siehst du mein zwinkerndes Blinken…Mache das Experiment,
und schau dir übermorgen an, in wie weit dein Glauben von heute
den morgigen Tag geprägt hat…

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Stern des Ankommens

Ich bin der Stern des Ankommens.
Komme an – atme – du bist gewollt!
Ich bestrahle dich auf all deinen Wegen -
auf den Wegen, die du mit deinen Füßen zurücklegst,
und auf deinen Gedankenwegen.
Und wohin du auch wanderst,
bin ich bei dir und gebe dir Kraft und Licht.

Ich weiß, wie sehr du dir wünschst,
dort an zu kommen, wo es dir gut geht:
bei freundlichen Menschen, bei gütigen Gedanken,
bei wohltuenden Lösungen…
Mein Licht tut sein Bestes,
dass dein Ankommen unter einem guten Stern steht.
Advent“ bedeutet „Ankommen“.
Ich flüstere dir zu:
Das Wichtigste ist, dass du täglich bei dir ankommst!”

Dass du deine Ankunft
an einem ruhigen Ort in deiner inneren Landschaft genießt,
das wünsche ich dir – und dabei helfe ich dir!
Nimm dir Zeit dafür, gerade jetzt im Advent,
wo manch einem die Zeit unter den Nägeln brennt,
komm du zur Ruh und höre deinem Herzen zu!

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Zum Advent

Die Adventszeiteit beginnt,
es wartet voll Sehnsucht unser inneres Kind.
Diese besondere Zeit im Jahr…
weißt du noch, wie sie damals war?
Oder wie sie heute wäre,
wenn wir uns freimachten von Stress und Schwere?
Lass dich von leisen Tönen berühren -
vielleicht können wir kleine Wunder erspüren.
Engelzauber, Lichter, Geschichten und Lieder…
Was meinst du – erwecken wir sie wieder?

Lassen wir uns im Advent darauf ein,
im Inneren wieder Kind zu sein?

Ich wünsche dir und mir eine friedvolle und WUNDERsame Adventszeit
voller berührender Augenblicke!

Wenn du uns etwas erzählen möchtest,
was dich berührt hat,
so nutze einfach das Kommentarfeld hier dazu.

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Stern der Erwartung

Nun beginnt die Adventszeit,
eine magische  Zeit, in der die Sterne besonders leuchten.
Ich möchte für dich jetzt diesen Stern sprechen lassen:


“Ich bin der Stern der Erwartung.
Gerade in der Adventszeit bin ich für dich besonders aktiv.
Wartest du wie ein Kind ungeduldig auf Weihnachten?
Oder vergeht dir die Zeit viel zu schnell…
Du hast noch so viel zu tun -
und möglicherweise fehlt dir manchmal die Kraft
oder der Antrieb dazu…
Ich gebe dir mit meinen Strahlen neue Energie.
Und vielleicht flüstere ich dir zu,
dass du das Eine oder andere
auch einfach sein lassen könntest.
Weißt du eigentlich, dass du die Kraft der Erwartung
auch für dich arbeiten lassen kannst?
Sei bereit das zu erwarten, was dir gut tut!
Ich, dein Stern der Erwartung, will dir in meinem bestem Leuchten
dabei helfen, dass deine Erwartungen sich so erfüllen,
wie es dein Herz sich wünscht.
Also, erzähle mir:
Was willst du von den kommenden
Stunden und Tagen erwarten?”


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