Archiv für Trost

Weisst du, wo der Himmel ist?

Dass wir unseren “Himmel auf Erden” immer wieder finden, ihn gestalten mit unserer Liebe, ihn genießen nach Herzenslust, und dass wir uns in unserem INNEREN (Himmel) geborgen und gut aufgehoben fühlen, egal was im Außen geschieht, wünscht sich aus tiefstem Herzen
Marina

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Die Liebe ist ja immer da

Melina und die Weisheit der Kinder

Eines Abends, als Melina im Kinderhospiz eine Geschichte vorlas, die mit Engeln zu tun hatte, erzählte ihr  Silke, ein kleines, schon sehr schwaches Mädchen,  plötzlich:  “Der Engel sagt, es ist bald Zeit für mich mit ins Licht zu gehen.”
Dabei strahlte es gerade zu vorfreudig.
“Wie meinst du das – ins Licht gehen?” fragte Melina behutsam.
“Naja, ich weiß ja, dass ich bald in den Himmel komme. Der Engel hat mir gesagt, ich werde jetzt wie ein Schmetterling. Ich kann dann überall hinfliegen, ich bin dann ganz leicht. Da gibt´s eine ganze Menge Kinder, die auch fliegen können, große und kleine auch. Manchmal bringt Vitalos,  so heisst mein Lichtfreund, sie abends mit. Er sagt ein Schmetterling zu sein ist sehr schön, es tut gar nicht weh, es ist wie einmal Augenzwinkern und dann flieg ich mit ihm davon. Ich bin dann zwar kein echter Schmetterling, aber ich kann fliiiieeeegen!” Ihre Augen leuchteten voller Leben. ‘
Melina war tief berührt über diese Gelassenheit und diese kindliche Hingabe, dieses Vertrauen in ihren Lichtfreund Vitalos, obschon sie doch todkrank war.

Genau diese Gelassenheit, dieses unglaubliche Vertrauen, diese totale Hingabe an etwas Höheres, das hatte sie sich immerzu schon ersehnt – als ob sie deswegen unter anderem diese nicht immer so leichte Arbeit hier tun würde. Sie hatte Lehrmeister gefunden, die sie durch ihre innere Geisteshaltung etwas wichtiges über das Leben selbst lehren sollten. Von Herzen sehr wünschte sie sich eine höhere Macht, die sie führt, ihr beisteht, der sie voll und ganz vertrauen kann, in die sie sich hineinfallen lassen kann. Denn genau diese innere geistige Haltung wünschte sie sich für ihr Leben als Lebensgefühl: voller Gelassenheit sein, voller kindlichem Vertrauen sein zu dürfen, voller Hingabe sich dem Leben anheimstellen – ebenso wie die Kinder es mit ihrem bevorstehenden Tod tun. Sie lehrten es sie  so oft schon.

Wenige Tage später entschlief das zarte kranke Mädchen ganz sanft in ihrer Anwesenheit. Es war eine merkwürdige und ehrfurchtsvolle Stimmung im Raum. Ihr letzten Worten waren:
“Melina, bitte hör auf, die Liebe zu suchen, denn sie hat dich ja schon lange gefunden”. Diese Worte…

Mit diesem Auszug aus dem neuen Kapitel

“Melina und die Weisheit der Kinder” aus dem neuen Blog “Lichtspielereien”

möchte ich dir, mir und allen LeserInnen einen Gruß der Liebe schicken,
die ja immer da ist,
auch dann, wenn wir meinen, sie gerade mal wieder suchen zu müssen.

Geduldig erinnert sie uns immer wieder:


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Warum läßt Gott das Leid auf der Welt zu, wenn er doch allmächtig und liebend ist?

Jeder Begegnung liegt eine Seelenverabredung zugrunde

Auf meiner Wanderung durch die verschiedenen Sinn-Themen des Lebens beschäftigte mich natürlich auch die Frage  “Warum läßt Gott das Leid auf der Welt zu, wenn er doch allmächtig ist?”

Die einzige Antwort , die ich darauf in vielen Meditationen gefunden habe ist die, dass wir Menschen mehr sind, als unser Körper und unsere Persönlichkeit. Dass wir ein gigantisches unendliches Lichtwesen sind, das einen Strahl seines Lichts in diesen Körper mit diesem Ich hineinfließen läßt. Und dass wir uns das Leid auf  dieser für uns unbegreiflich  hohen, weiten  Seelenebene (also für uns als kleines Ich nicht bewußt) selbst aussuchen, um auch die Liebe in Form von Mitgefühl, Unterstützung, Verständnis, Trost, Vergebung… tiefer erfahren können.

Natürlich wollen wir als Person keinen schlimmen  Schmerz! Und mir tut manchmal sehr schnell und sehr heftig etwas weh!!! Das will meine kleine so empfindsame Persönlichkeit gar nicht gern aushalten!


Der nächste Gedanke war, dass die Willensfreiheit sich nicht auf unser kleines Ich , sondern auf unsere Seele bzw. unser DU, unser Höheres Selbst bezieht.

Als ich mein Buch “Engel, die guten Kräfte deines Lebens” schrieb, übergab ich immer wieder meine persönlichen Fragen und Situationen meinem höheren Selbst und den mit IHM verbundenen guten Kräften in mir und um mich herum (einfacher gesagt, den Engeln). Einmal gab es eine Situation, in der ich recht verzuweifelt war. Als ich schließlich in der Lage war, in Meditation zu gehen, diktierten mir die geistigen Lehrer folgendes:

Geliebter Mensch!

Jeder Mensch kommt mit seiner ganz eigenen Art und Weise, sein Licht leuchten zu lassen, in diese Welt. Und jede Person, mit der du etwas zu tun hast, hat eine Verabredung mit dir.

WIR möchten dich heute anregen, hinter jedem Menschen, der dir begegnet, und ganz besonders hinter den Menschen, die dir sehr nahe stehen oder mit denen du zusammenlebst, ihr Höheres Selbst zu sehen. Gerade dann, wenn du mit jemandem Schwierigkeiten hast oder dir Anlässe für Schmerz und Unwohlsein geboten werden, laden WIR dich ein, daran zu denken, dass auch dieser Mensch ein Höheres Selbst hat, das mit deinem Höheren Selbst gerade bestimmte Vereinbarungen erfüllt. Vielleicht möchtest du dich als vergebend, geduldig, barmherzig erleben, und der andere Mensch stellt sich dir dafür zur Verfügung. Vielleicht möchtest du eine Vertrauensübung machen und dein innerer Meister sucht Mitspieler für eine solche „Übung“. So kommt jemand daher, der dich in Situationen bringt, die dir „ungemütlich“ erscheinen, sich aber schließlich gut auflösen (zum Beispiel Prüfungssituationen). Wenn du dich vor einer solchen Situation oder in einer kurzen Atempause gedanklich an dein Höheres Selbst und an das des anderen Menschen wendest und die beiden Meisterenergien darum bittest, dir diese Situation so leicht wie möglich zu gestalten, wirst du viele kleine und große Wunder erleben. Dafür sorgen WIR Engel. Sieh in jedem Gegenüber einen potenziellen Lehrer, der dir hilft, mehr über dich selbst zu erfahren und vor allem jede Gelegenheit zu nutzen, dir selbst – egal was geschieht – Liebe in Form von Achtung, Verständnis und zärtlicher Annahme entgegenzubringen. WIR sagten dir schon vor einiger Zeit, dass du uns als gütige Lehrkräfte im Fach „Wie-ich-mich-lieben-kann“ begreifen kannst. WIR schicken dir viele „Fachlehrer“, die dir Situationen vorspielen, die die Herausforderung zur Liebe in mannigfaltiger Weise in sich tragen. Denn WIR alle wissen, dass dies das Schönste ist, was du nur erleben kannst, dich unabhängig von äußeren Eindrücken als liebend zu erfahren. Wenn sich also wieder einmal jemand so verhält, dass du denkst: Das kann doch wirklich nicht wahr sein! Ist das eine Farce! Wie kann der nur!, dann denke als Zweites: Es ist tatsächlich nicht wahr! Es ist nicht die tiefste Wahrheit seines Seins. Er spielt mir, ohne es selbst zu wissen, eine Farce vor! Dahinter ist die „Aufgabe“, die mir mein Höheres Selbst stellt, mich in meiner Liebe zu mir selbst und wenn möglich auch zum anderen zu stärken, und dafür bat es das Höhere Selbst des anderen, dessen Persönlichkeit zum Beispiel als Provokateur zu mir zu schicken. Das Schöne dabei ist, dass dein innerer Meister auch etliche andere beauftragt, dir offensichtlich leicht annehmbare und erkennbare Erfahrungen der Liebe zu überbringen. In dem Moment, in dem es dir schwerer wird, bitte die Meisterenergien der anderen und natürlich dein eigenes Höheres Selbst, dass sie es dir leichter machen.

WIR werden dafür sorgen, dass diese Bitte erfüllt wird, denn WIR wollen, dass es dir gut geht,

WIR, die guten Kräfte deines Lebens

Sicher hat jeder seine ganz eigene Art und Weise, mit diesen Fragen umzugehen.
Möge jede/r von uns die Antworten finden, die ihm helfen, das Leben in Vertrauen und Liebe und auch in schweren Tagen mit Zuversicht und einem guten Gefühl von Sinnhaftigkeit zu leben.

Zu diesem Thema heute hat mich übrigens das sehr anschauliche Gespräch zweier Seelen aus dem Seelenurgrund geführt.
Ein herzliches Dankeschönund großes Kompliment für den gelungenen Text an dich, lieber Menschenfreund Olaf!

Dir, liebe/r Leser/in, wünsche ich gerade jetzt in diesem Moment die Berührung  (d)einer starken liebenden Seelenkraft!

Herzliche Grüße von Seele zu Seele von Marina

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Ein Bild von Schmerz, Liebe, Verletzlichkeit und Kraft – alles gehört zur Einheit des Lebens

Gerade fand ich im Blog Klanggebet die Frage “Was tust du wenn du traurig bist?” Welch “Zufall” aber auch (grins)… gerade heute abend fühlte ich einen heftigen Seelenschmerz und beschloß, ihn während ich ihn fühlte, aufs Papier zu bringen. Ich malte einfach drauf los:  Schmerz, Liebe, Weichheit, Feuer, Verletztheit, göttliche Kraft, Tränen, Lachen, Stacheln, Licht, Wachstum…  Das tat mir gut. Überhaupt – schmerzliche Gefühle auszudrücken in verschiedener Weise, hilft mir, sie leichter annehmen und aushalten zu können:  sei es durch malen, schreiben, drüber reden (mit Vertrauensmenschen) , singen…

Hier nun das Ergebnis meiner Gefühlsbewegung:

Dass wir in jeder Form des Schmerzes (sei es körperlicher oder seelischer Schmerz ), der Traurigkeit und Angst  Trost, Beistand und Unterstützung finden, vor allem in unserem eigenen Herzen,  dass wir ein Herz für all unsere wunden Gefühlskinder haben und dass wir darauf vertrauen, dass  die Wellen der schmerzlichen Gefühle bald wieder abebben, wünscht sich für uns alle

Marina

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Ich glaube daran… nicht nur zur Weihnachtszeit

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