Archiv für Persönliche Erfahrungen

Danke für eine bewegte bunte Woche

Ihr Lieben alle!

Hier möchte ich mit euch einige Eindrücke meiner Reisewoche teilen,
die reich war an Bewegtheit und Wegen – äußeren und inneren…

Mit lieben Freuden habe ich eine bewegte Zeit gehabt -
reich an emotionalen, optischen, akustischen,
kulinarischen und auch spirituellen Geschenken.

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Wir haben Nähe erlebt, 
wurden verwöhnt und reich beschenkt
von lieben Menschen und der Natur…

Wir haben viel miteinander geteilt - 
geredet, geschwiegen, gemalt, gesungen,
uns umarmt und auch miteinander gerungen…

Die meisten dieser Geschenke waren total wohltuend,
einiges davon muß noch nachverdaut werden –
deshalb werde ich mir noch ein paare Tage Zeit nehmen zum Verarbeiten
  und mit dem weiteren Schreiben und Kommentieren hier noch etwas warten.

In der kommenden Woche werde ich nochmal drei Tage verreisen -
dann hoffe ich, so langsam hier wieder öfter aufzukreuzen…
wenn auch vielleicht nicht so oft wie bisher,
denn die Tatsache, dass meine Tastatur ihren Geist aufgegeben hatte,
gab mir einen Hinweis zu sorgsamerer Dosierung meiner PC-Tätigkeiten.

Und wieder einmal machte ich die Erfahrung:

Gerade aus dem,
was zunächst Kummer bereitet,
erwachsen danach im Inneren
die größten Geschenke!

In Dankbarkeit, Bewegtheit und Liebe grüßt euch

Marina

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Halte ich meine Lieben im Jenseits fest, wenn ich zuviel mit ihnen rede?

Heute stellte jemand die Frage:

“Meinste denn, daß der (verstorbenen Vater)  immer Zeit hat für mich?… ich weiß halt nicht, ob ich das in Anspruch nehmen kann. Ich will ihn ja nicht festhalten.”

Da dies eine Frage ist, die immer wieder einmal von den auf Erden zurück gebliebenen Menschen gestellt wird und möglicherweise auch die Innigkeit des Kontaktes reduzieren kann, möchte ich die Antwort darauf hier mit euch teilen:

Das Wunderbare im “Jenseits” ist ja, dass es keine Begrenzung durch Raum und Zeit gibt. Das heißt, dass alle Entwicklungsebenen einer jeden Seele (vom Astralkörper bis hin zum Hohen Selbst) gleichzeitig existieren und zur gleichen Zeit überall sein können. Es ist empfehlenswert, sich immer an den liebendsten göttlichen Teil eines Wesens zu wenden, denn dieser agiert immer in Liebe und lebt in absoluter Unbegrenztheit. Also kann das Hohe Selbst der von dir angesprochenen Person  gleichzeitig bei dir und überall dort sein, wo es noch sein möchte.

Ein Teil eines jeden liebenden Wesens ist immer in Verbindung mit dem Menschen, mit dem er sich in Liebe verbunden fühlt und der an ihn denkt. Sowie du an ihn denkst, kannst du dir sicher sein, dass er in Liebe für dich da ist – und der Clou ist, das andere Energien von ihm überall anders sein können und er deshalb völlig frei ist, auch wenn er immer und überall mit dir und für dich da ist. Das ist das Wunderbare an der Grenzenlosigkeit!

Was mir immer wieder mal sehr gut tut, ist das Schreiben von Briefen an die Menschen, die in der geistigen Welt für mich eine große Bedeutung haben. Danach bitte ich denjenigen, an den ich geschrieben habe, mir in meine Gedanken hinein zu antworten, bzw. mir die Hand zu führen beim Schreiben, und schreibe dann auf, was ich empfange. Diesen Briefwechsel danach noch mal zu lesen, ist meist noch berührender für mich, als beim Schreiben selbst. Wichtig ist, davor immer eine Lichtmeditation zu machen und explizit darum zu bitten, dass Gott nur die jenigen Energien durch mich schreiben lässt, die in reiner Liebe sind.
Wenn man das tut, kann man sogar mit den Hohen Selbsten von vermeintlichen “Gegnern” in reiner Liebe kommunizieren, egal ob sie noch leben oder bereits “verstorben” sind.

Diese Gespräche mit den Hohen Selbsten meiner “Feinde” bergen enorm großes Heilungspotenzial. Und “Feinde” können auch einfach nur menschliche Verhaltensweisen sein, die mich ärgern, betrüben, nerven etc. Womit ja wieder mal deutlich wird, dass die gröbsten Feinde oft  in uns selbst sind, und dass unser liebevolles weises Wesen (unser Herz / unser Hohes Selbst / unser Führungsengel…) diese Teile in uns nur gesund lieben kann.

Besonders auch die Feinde in uns selbst meinte wohl auch Christus mit seinem Satz “… und ich sage euch: Liebet auch eure Feinde!” Nun ja, das war jetzt vielleicht alles ein bisschen viel auf einmal, aber es floß gerade alles mit ein in diese Fragestellung.

Sehr wichtig ist es , im Kontakt mit Verstorbenen immer die Ebene des Höheren Sebstes desjenigen zu kontaktieren. Oft geschieht das “von allein”, dennoch ist es grundsätzlich wichtig, das ganz bewusst zu fokussieren.

Viele berührende, heilende Momente der Liebe, des tiefen Verstehens, der Versöhnung und der Annahme wünsche ich uns allen!

Marina

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Was du nicht lösen kannst, übergib der Kraft, die größer ist als du

Eines der schlimmsten Krafträuber sind für mich Schuldgefühle. Es gibt eine Instanz in mir, die ist immer wieder auf der Suche ist nach möglichen Ereignissen oder Versäumnissen, für die ich mich schuldig fühlen müßte. Dieser Anteil ist mir wohl gesonnen und meint: “Bevor andere dich (wie früher) mit Anschuldigungen überraschen, entdecke ich deine Fehler und Versäumnisse lieber schon im Vorfeld und bewahre dich so vor dem dann möglcherweise eintretenden Schock. Außerdem kannst du dann vielleicht rechtzeitig noch etwas “wieder gut machen” und dich wenn nötig entschuldigen.”
Es ist ein sehr altes Programm, das da läuft. Auch wenn ich schon viel Erlösendes und Heilendes  getan und erfahren habe, so ist “meine Suchmaschine” (wie es vor kurzem ein sehr guter Freund von mir liebevoll nannte) immer wieder einmal aktiv.

Ja und so manches Mal brauche ich gar nicht zu suchen, da springt mich die Scham über irgendetwas geradezu an, und ich suche verzweifelt nach einem entlastenden Gedanken.

Kennst du das auch lieber Leser, liebe Leserin?

Was mir immer wieder hilft, wenn ich selbst nicht mehr weiter weiß, ist die Hinwendung an die Kraft, die größer ist, als meine Persönlichkeit. IHR zu übergeben, was ich scheinbar “vermasselt” habe, lässt mich wieder aufatmen und die Dinge aus einer anderen Perspektive sehen. Manchmal öffnet sich dann regelrecht wieder ein Stück Himmel für mich und macht alles wieder leichter.

Auch das Gespräch mit verständlisvollen, mitfühlenden Menschen tut mir gut. Das “Unaussprechliche” auszusprechen, zu erfahren, dass der andere nicht völlig geschockt ist, es vielleicht sogar selbst in ählicher Weise kennt,  ist außerordentlich heilsam und entlastend, wenn auch im Vorfeld ganz schön viel Mut und Vertrauen nötig ist.

Und auch das Schreiben ist ein Ventil für mich, um Gefühle zu verarbeiten.

Hier ein Auszug zu diesem Thema aus der Geschichte “Luminarien – Abenteuer im Land des Lichts”, die ich zusammen mit Olaf als Online-Fortsetzungsroman schreibe in unserem dafür eingerichteten Blog “Lichtspielereien”:

… Die nächsten Stunden und Tage waren für Melina furchtbar, so sehr quälten sie die Schuldgefühle…  Jede kleine Handlung fiel ihr schwer. Sie brauchte all´ ihre Kraft und Konzentration, um ihre Pflichten im Hospiz zu erfüllen, und wenn sie zuhause war, gelang es ihr nur mit größter Mühe, ihren Alltag zu bewältigen. Immer wieder dachte sie:  “Wäre ich doch etwas früher da gewesen! Hätte ich es nicht wissen müssen…?  Habe ich die Anzeichen übersehen? Wie schlimm muß es für den Kleinen gewesen sein, in dieser Stunde allein zu sein…”

Irgendwann kam sie auf den erlösenden Gedanken zu beten: “Gott, wenn es dich wirklich gibt, dann hilf mir. Ich weiß keinen Ausweg aus diesem furchtbaren Schuldgefängnis. Ich bin schuld… Aber ich kann das allein  nicht mehr tragen. Ich geb das alles jetzt DIR. Bitte hilf!”

Bei diesen Gedanken entspannte sie sich endlich und Hilfe war unterwegs!
Sie schaute in den Himmel – die Wolkenfelder formierten sich zu einer Landschaft…

Sollte dich das ganze Kapitel interessieren, so findest du es, wenn du auf den folgenden Link zu unserem Blog klickst:  “15. Wir sind doch alle eins!”

Die Auferstehung in ein Lebensgefühl voll bedingungsloser liebevoller Annahme unserer menschlichen Nicht-Perfektion wünscht dir, mir und uns allen (nicht nur zur Osterzeit)
Marina


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Ein Bild von Schmerz, Liebe, Verletzlichkeit und Kraft – alles gehört zur Einheit des Lebens

Gerade fand ich im Blog Klanggebet die Frage “Was tust du wenn du traurig bist?” Welch “Zufall” aber auch (grins)… gerade heute abend fühlte ich einen heftigen Seelenschmerz und beschloß, ihn während ich ihn fühlte, aufs Papier zu bringen. Ich malte einfach drauf los:  Schmerz, Liebe, Weichheit, Feuer, Verletztheit, göttliche Kraft, Tränen, Lachen, Stacheln, Licht, Wachstum…  Das tat mir gut. Überhaupt – schmerzliche Gefühle auszudrücken in verschiedener Weise, hilft mir, sie leichter annehmen und aushalten zu können:  sei es durch malen, schreiben, drüber reden (mit Vertrauensmenschen) , singen…

Hier nun das Ergebnis meiner Gefühlsbewegung:

Dass wir in jeder Form des Schmerzes (sei es körperlicher oder seelischer Schmerz ), der Traurigkeit und Angst  Trost, Beistand und Unterstützung finden, vor allem in unserem eigenen Herzen,  dass wir ein Herz für all unsere wunden Gefühlskinder haben und dass wir darauf vertrauen, dass  die Wellen der schmerzlichen Gefühle bald wieder abebben, wünscht sich für uns alle

Marina

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ein ganz persönliches Fest der Auferstehung

Ihr Lieben, die Ihr uns gute Gedanken, Wünsche und Gebete geschenkt habt!

Ich wünsche Euch von Herzen ein frohes, liebevolles Osterfest erfüllt mit überraschenden Freuden.

Meine schönste Osterfreude war, dass meine Mutter zwei Stunden (!!!) aufstehen konnte, wieder etwas bei sich behalten konnte und nun auch glaubt, dass sie jetzt auf dem Weg der Besserung ist!  Wir waren mit  einem Gehwagen sogar draußen auf einer Bank im Garten. Dort freute sie sich tief an den Krokussen und Osterglocken, die da blühten. Ich denke, jetzt geht es täglich aufwärts, so wie ich die Willenskraft meiner Mutti kenne.
Euch allen, auch im Namen meiner Mutter, von ganzem Herzen DANKE für all die hilfreichen Energien, mit denen Ihr beigetragen habt zu dieser guten Wendung.
Wir wünschen jedem von Euch eine ganz persönliche schöne Osterüberraschung!
Ein gedankliches Osterei , aus dem zu gegebener Zeit etwas WUNDER-volles ausschlüpft, senden jedem von Euch
Marina und Inge

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Weihnachten kann so einfach sein – eine Weihanchtserfahrung

Weihnachten kann so einfach sein – und so erfüllend!

Wenn ich glücklich bin, möchte ich am liebsten die ganze Welt daran teilhaben lassen. Und oft ist gerade in solchen Momenten nicht mal ein einziger Mensch da, dem ich das alles erzählen kann.

So schreibe ich es einfach auf:

Ich habe Weihnachten erlebt, heute – ja, es ist noch nicht der 24.Dezember, dennoch…! Heute in der Adventsfeier des Singkreises , in dem ich nun seit einem guten Jahr viel Freude habe, fühlte ich „Weihnachten“: gemeinsames Singen, liebevolle kleine Überraschungen wie Geschichten und Gedichte, Tanne und Kerzen, etwas zum Naschen, Kinderpunsch, Kartoffelsalat, Käse und Würstchen…und vor allem ganz viel Herzlichkeit.

Zwischendurch machten wir in Stille einen Abendspaziergang am nahe gelegenen Wasser. Das wohltuende Schweigen brachte mir das Klingen meines erfüllten Herzens umso stärker ins Bewusstsein. In Gedanken summte ich die dritte Strophe des Liedes „Es ist für uns eine Zeit angekommen…“.

Die Worte „Vom hohen Himmel ein leuchtendes Schweigen erfüllt die Herzen mit Seligkeit…“ waren gerade wie für diesen Moment gemacht.

Und die Strophe eines Gedichtes, das ich als Kind gelernt hatte, fiel mir ein:

Mit der Fülle süßer Lieder, mit dem Glanz um Tal und Höhn,
Heil`ge Nacht, so kehrst du wieder, wie die Welt dich einst gesehn.
Da die Wälder lauter rauschten und versenkt in Dämmerung

Erd und Himmel Worte tauschten – Worte der Verkündigung.“
(Den Verfasse weiß ich leider nicht mehr)

Mein inneres Kind erfreute sich an den Lichtern, die in einigen Fenstern zu sehen waren. Die Große in mir genoss den Einklang der stillen Gemeinschaft mit den anderen. Eingehakt mit zwei andren Frauen liefen wir einträchtig durch die ruhige Dunkelheit. Der Himmel und die Erde hörten ganz sicher meinen Dank, der aus vollem Herzen in die Stille floss.

Meine Gedanken wanderten zurück in meine Kindheit… Weihnachten – das war immer eine Zeit voll heimeliger Wärme und liebevoller Magie… Wie zauberhaft meine Mutter diese Zeit mit Engelsgeschichten, Liedern und Basteleien immer gestaltet hatte! Danke für diesen Erinnerungsschatz.

Doch gerade bei diesem Spaziergang fielen mir auch schmerzliche Situationen ein … Oft war ich in Gruppen eine Außenseiterin – anders als viele der anderen Kinder – empfindsamer, ruhiger. Und ich wollte doch so gern dazu gehören. Wieder singt mein Herz voll Dankbarkeit: Hier und heute gehöre ich dazu, fühle mich angenommen, angekommen, wahrgenommen, und willkommen… Ich sende dieses Gefühl rückwärts an die kleine Ina, die sich früher nach solchen Erfahrungen so gesehnt hatte. „Ina“, denke ich liebevoll, „du wirst sehen, es wird genau so kommen, wie du es dir wünschst. Ich, deine große Marina aus der Zukunft, sende dir liebe Weihnachtsgrüße rückwärts durch die Zeit.

Willkommen und angenommen sein, dazu gehören, die stille wärmende Kraft der Herzen spüren…
das ist für mich Weihnachten!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ganz oft viele bereichernde Weihnachtserfahrungen und sage noch mal von Herzen DANKE!

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